IO-Link für smarte Sensoren

Bild 02: Einfaches Testen von IO-Link-Geräten mit der Baumer Sensor Suite: Den Sensor mit USB-C-IO-Link-Master an den Laptop anschließen und im Büro oder an der Anlage testen. (Quelle: Baumer)
Ein smarter Sensor liefert dank integriertem Mikrocontroller nicht nur die primären Messdaten. Seine erweiterten Funktionen können die Messphysik applikationsspezifisch optimieren, das Messsignal auswerten und zusätzliche Geräte- und Umgebungsinformationen bereitstellen. Damit ermöglichen es smarte Sensoren, Anlagen und Maschinen noch robuster und/oder flexibler zu regeln, um die Maschinen-Performance zu optimieren. IO-Link erlaubt dabei eine effiziente Kommunikation mit smarten Sensoren und eine intuitive Parametrierung. Aus diesem Grund stellen Sensorhersteller wie Baumer [2] IO-Link bei allen Sensortechnologien als Kommunikations- bzw. Parametrierschnittstelle standardmäßig zur Verfügung.
Bei Aerne Engineering ist das Hauptmerkmal des Geschäftsbereichs Sondermaschinenbau die Vielfalt an Anforderungen und neuen Herausforderungen. „Unser Engineering ist kontinuierlich mit neuen Produkten konfrontiert, die verpackt, sortiert oder befördert werden sollen. Dadurch entstehen immer neue messtechnische Applikations-Herausforderungen, die wir schnell lösen müssen“, beschreibt P. Kurer den Alltag für sein Team. Dabei seien oftmals neue Ansätze gefragt, die hoch effiziente und schnelle Lösungen ermöglichen. Bei den Kundenaufträgen von Aerne Engineering für die Fabrikautomation spielt Objekterkennung eine große Rolle. Hierfür werden Sensoren benötigt, die zuverlässig Produkte, wie Backwaren, Transportkisten, Kunststoffrohre oder Metallteile, detektieren. Besondere Anforderungen an Sensor-Performance und -Parametrierung stellen dabei Oberflächen und Materialien, die für Sensoren schwierig zu erkennen sind. Das können transparente Verpackungen sein, stark reflektierender Stahl oder tiefschwarze Kunststoffprodukte.