Dr. Axel Zein, CEO der WSCAD GmbH

Dr. Axel Zein, CEO der WSCAD GmbH, bei der Vorstellung von Electrix AI 2026 auf der Pressekonferenz in München. (Quelle: VDE VERLAG)

Ingenieure werden so von zeitintensiven Routinen entlastet und können ihre Rolle neu definieren. "Weg vom Abarbeiten von Listen, hin zum Dirigenten, der die Arbeit orchestriert und Freiräume für anspruchsvolle Aufgaben gewinnt" erläuterte Dr. Axel Zein bei der Vorstellung von Electrix AI 2026 auf der WSCAD-Pressekonferenz am 23. September in München.

Layout in Minuten statt Handarbeit

Kommen die Schaltpläne des Kunden als PDF, können diese einfach importiert werden: Symbole, Leitungen und Funktionen werden automatisch erkannt und in ein vollständiges WSCAD-Projekt konvertiert.  Das Herzstück von Electrix AI 2026 ist der neu entwickelte Layoutgenerator. Er generiert aus Stromlaufplänen automatisch ein normgerechtes Schaltschranklayout. Die KI erkennt laut Unternehmensangaben funktionale Gruppen, platziert Komponenten und Trägersysteme logisch und berechnet optimale Verdrahtungswege – inklusive Routing, Platzbedarf und thermischer Vorgaben. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist laut A. Zein "die automatische Übersetzung von Schaltplänen in 102 Sprachen" – ein Arbeitsschritt, der bisher zeitaufwendig ausgelagert werden musste und so entsprechende Kosten verursachte. Im Unterschied zu klassischen Assistenzfunktionen basiert Electrix AI 2026 nicht auf starren Regeln, sondern auf maschinellem Lernen, eigenen KI-Modellen und ingenieurtechnischen Vorgaben. Jede Entscheidung wird dabei laut Angaben von WSCAD revisionssicher dokumentiert – ein entscheidender Vorteil für Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen.

Produktivitätsschub für Ingenieure

Für Electrical Engineers kann Electrix AI 2026 eine spürbare Entlastung im Alltag bieten: Routinen wie Nachzeichnen, Normprüfungen oder Übersetzungen entfallen, sodass sich der Fokus stärker auf Planung, Optimierung und Qualitätssicherung verlagert. Ein Prozess, der bisher viele Stunden beanspruchte, kann nun in wenigen Minuten abgeschlossen werden. Für Ingenieure heißt das: weniger stumpfsinnige Arbeiten, mehr Überblick und die Möglichkeit, Projekte souverän zu steuern, statt sie mühsam Schritt für Schritt durchzuführen. Für Unternehmen wiederum entsteht ein Produktivitätsgewinn, der gerade in Zeiten von Fachkräftemangel entscheidend ist – denn auch Auszubildende oder weniger erfahrene Mitarbeiter können dank der selbsterklärenden KI schnell produktiv arbeiten.

Neue Karrierewege im KI-Zeitalter

Electrix AI 2026 soll nicht nur neue Möglichkeiten für Unternehmen eröffnen, sondern auch für die Karriere der Ingenieure selbst. Mit der Weiterbildung zum „AI Certified Electrical Engineer“ können Fachkräfte ihre Kompetenz gezielt ausbauen und sich als Experten im Umgang mit KI positionieren – ein Zertifikat, das es Unternehmensangaben zufolge nur bei WSCAD gibt und das Ingenieuren einen deutlichen Vorsprung im Wettbewerb verschaffen soll. „Mit Electrix AI 2026 sind wir die einzigen weltweit, die KI im Schaltschrankbau so konsequent einsetzen. Wir leben das KI-Zeitalter und geben Ingenieuren die Chance, den nächsten Schritt zu gehen: weg von Routine, hin zu Steuerung, Kreativität und Verantwortung. Electrix AI 2026 ist damit nicht nur ein Werkzeug, sondern der Beginn einer neuen Epoche in der Elektrokonstruktion“, sagt A. Zein.

WSCAD (af)

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