Der IO-Clan unter sich: Dezentral und intelligent
„Die Dezentralisierung der E/A-Ebene war eine der großen Errungenschaften, um der wachsenden Komplexität der Maschinen und Anlagen Herr zu werden“, formulierte die Ausgabe 2/1999. Was heute als selbstverständlich gilt, war damals noch keineswegs die vorherrschende Ansicht. Doch was war Stand der Dinge und wie sollte es mit der Automatisierung im Feld weitergehen? Eine Expertenrunde, bestehend aus Vertretern von Beckhoff, Phoenix Contact, Wago, Siemens, Wieland Electric und Weidmüller, stellte die Bedeutung der IO-Systeme für die dezentrale Automatisierung heraus. Die Teilnehmer waren sich damals allerdings noch einig, dass Ethernet kein Allheilmittel darstellt. Das sehen einige sicher heute differenzierter.
Traumhaft kommunikativ: National Instruments und OPC
In der Ausgabe 1/1999 stand: „Der Traum von der universell einsetzbaren Software ist so alt wie die Software selbst. Im Bereich der Automatisierungstechnik möchte der Anwender idealerweise bereits einmal geschriebene Software nur durch Konfigurieren und Parametrisieren an seine Anforderungen anpassen. Doch die Realität sieht anders aus.“
Für den Aufbau eines Systems zur Automatisierung wird heute ein beträchtlicher Zeit- und Kostenaufwand getrieben, damit ein Informationsaustausch zwischen herstellerübergreifenden Systemen oder Geräten erfolgen kann. Mit OPC, basierend auf der Microsoft-Technologie OLE/COM und DCOM, wird erstmalig eine herstellerübergreifende Interoperabilität von Steuerungshard- und -software ermöglicht, welche den Anwendern von der langwierigen Programmierung von Treibern und von der mühsamen Anbindung an ein gewähltes Bussystem befreit (siehe nächste Seite mit heutigem Statement).