Encoder-Experten unter sich: Der Bus ins Feld

Mehr und mehr Automatisierungsprozesse erfordern absolut arbeitende Positioniersysteme wie Encoder. Das Anbieterfeld ist groß und die Produktpalette entsprechend umfangreich. Vor 20 Jahren trommelte openautomation eine Expertenrunde ­zusammen. Diese stellte – so in Ausgabe 3/1999 – in den Raum:

Martin Haller, Leiter Produktmarketing bei Hengstler: „Wir ­können uns der technischen Entwicklung nicht verschließen, wenn immer mehr Hochintegration kommt, müssen wir dem Rechnung tragen.“
Jörg Heilmann, Produktmanager bei IVO GmbH & Co. KG: „Der Drehgebermarkt lebt von der Vielfalt der Anforderungen. Kaum ein Hersteller wird zukünftig in der Lage sein, alle Branchen und Anwendungssegmente gleichzeitig zu bedienen.“

Rolf Wagner, Bereichsleiter Märkte bei der Max Stegmann GmbH: „Qualität muss erst eindesignt und dann produziert werden – sie darf keinesfalls erprüft werden.“

Johannes W. Steinebach, Geschäftsführer TWK Elektronik GmbH: „Die analoge Technik wird zwar aus vielen Anwendungen verdrängt, hat aber immer noch aus Kostengesichtspunkten in vielen Fällen ihre Berechtigung.“

Axel Wiemann: „Wir sehen deutlich eine Verschiebung vom i­nkrementalen Drehgeber hin zum absoluten Encoder – hier ist dann auch Busfähigkeit und Funktionalität gefordert.

Keine Angst vorm Internet: Webtools für Echtzeit-Zugriff auf Scada-Daten

„Eine schnelle Verfügbarkeit von Daten aus der Produktion führt zur Produktivitätssteigerung“ (aus Ausgabe 3/1999).  Mit Webtechnologien lassen sich Scada-Daten besser über Intranet und Internet verteilen – an buchstäblich jeden mit einem PC und Browser. Die Lösungen von GE Fanuc seinerzeit: ­Cimplicity HMI, Webview-Software, Webgateway und Cimplicity Pocketview.

Netz der Netze: Internet verteilt Automation

„Viele Strategen sehen den PC nur als Zwischenschritt in der Entwicklung der Automatisierung“, heißt es in openautomation 1/1999. „Den eigentlichen Knall auf dem Weg zur totalen Offenheit soll das Internet auslösen. Dem PC gebührt dann nur noch der Dank: Denn er hat das Internet in die Automatisierung geholt. Erste Systeme zeigen die Entwicklung auf“: Web Client von Usdata, Factory Suite 2000 von Wonderware, das Kemro-Steuerungssystem von Keba und ­Interautomation von Sys­teme Lauer.

Entdecke die Möglichkeiten: Mit Asic zum Kommunikationsstandard

„Mit unserer Cif 100 gehen wir auf die besonderen Anforderungen des Soft-SPS-Bereichs ein“, betonte Hans-Jürgen Hilscher in der openautomation 1/1999. Hilscher stellte in dem Beitrag erstmalig einen Asic vor, mit dem „mit einer Leiterkarte alle wichtigen Bussysteme“ bedient werden können. Die ­Cif-Karte hat kein zu programmierendes Bauteil mehr, „nur noch Intelligenz und Arbeitsspeicher“. Die neue Kartengeneration hatte openautomation exklusiv vorgestellt (siehe nächste Seite mit heutigem Statement).

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