Wenn der Anwender „mitentwickelt“

Generell wurde das Zusammenspiel zwischen Versiondog und Image Service verbessert ebenso wie die intuitive Nutzbarkeit. Maßgeblich dazu beigetragen hat das Feedback vieler Nutzer sowie das strukturierte Vorgehen bei Auvesys Projektverantwortlichen und Entwicklern. Zu den Änderungen auf Kundenwunsch zählt beispielsweise die Anpassung der Anzahl temporärer Verzeichnisse, sodass nun für jeden Job und damit für jedes Subnetz ein eigenes temporäres Verzeichnis zur Verfügung steht. Damit ist jetzt die Netzwerkverfügbarkeit mit mehreren Subnetzen umsetzbar.

Generell geht das Unternehmen bei seiner Softwareentwicklung nach einem agilen Konzept vor: Bei Projektstart wird nicht die gesamte Lösung festgelegt, sondern verschiedene Elemente eingeplant, die stufenweise und nach Anwenderbedarf priorisiert umgesetzt werden. Von Release zu Release wird wieder neu priorisiert. Auf diese Weise entstehen schneller nutzbare Lösungen und es ist sichergestellt, dass nur die Elemente entwickelt werden, die Anwender tatsächlich benötigen. Auch die Dokumentation zur Software wurde nach Kundenfeedback angepasst. Eine neue Struktur stellt sicher, dass Nutzer nicht mit zu vielen unnötigen Informationen überfrachtet werden, aber dennoch alles Notwendige vorhanden ist.

Gute Zukunftsaussichten

Die Version 8.0 steht seit Juli 2020 zur Verfügung. Die AuvesyExperten befassen sich schon jetzt wieder mit Weiterentwicklungen für die Version 8.5. Dazu gehören beispielsweise eine FTP-Integration, um Alternativen zum Datentransfer neben den bislang genutzten Windows-Freigaben zu schaffen, sowie eine Möglichkeit zum Erstellen differentieller Images. Um den zuverlässigen Anlagenbetrieb zu gewährleisten, ist vorbeugende Instandhaltung ein Thema, das in der Industrie immer wichtiger wird und auch vor der Datensicherung nicht Halt macht. Deshalb wird in der nächsten Version dieser Bereich aufgegriffen. Dazu zählt die aktive Überwachung zum Beispiel von der Bios-Batterie oder vom Zustand der Festplatte, die gesichert wird, also deren Kapazität, defekte Sektoren, Veränderungen der Hardwarekonfiguration usw. Auch Unterschiede bei Softwareversionen sollen überwacht und als Listenansicht übersichtlich dargestellt werden. Mit einem mobilen Image Client schließlich sollen neben Windows auch weitere Betriebssysteme unterstützt werden. Der Image Service wird also permanent weiter an den Bedarf der Nutzer angepasst.

Nora Crocoll, Jochen Lang
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