Wenn jede Minute zählt …

Die Image-Erzeugung.

Mit dem Image-Service gelingt die Image-Erzeugung in vier Schritten. (Quelle: Auvesy)

Wird ein Image benötigt, ist nicht nur dessen Existenz wichtig, sondern auch das Wissen darüber, wo das aktuelle abgespeichert ist. Deshalb ist den Landauern die systematische Verwaltung mindestens ebenso wichtig wie das Erstellen selbst. So werden idealerweise auch die Images von Rechnern, die nicht ans Firmennetzwerk angeschlossen sind, an zentraler Stelle archiviert und verwaltet.

Um ein Image aufzuspielen, musste in der Vergangenheit auf dem neuen Gerät bereits ein Betriebssystem vorinstalliert sein. Ab Versiondog 8.0 wird nun ein Recovery-Bootstick angeboten. Dieser ermöglicht es, innerhalb kurzer Zeit von einem komplett „leeren“ System zu einer lauffähigen Lösung zu gelangen. Der  Bootstick beinhaltet ein kleines Betriebssystem und alle erforderlichen Anwendungen für ein schnelles und einfaches Recovery. Alternativ ist es möglich, diese auf einen mit einem Betriebssystem vorinstallierten PC remote aufzuspielen. Des Weiteren lassen sich nun auch Images an mehreren Speicherorten ablegen, also beispielsweise die letzten zehn auf einem zentralen Rechner und die letzten ein bis fünf Versionen lokal auf einer zweiten Festplatte. Dadurch kann das Recovery lokal noch schneller durchgeführt werden. In jedem Fall wird die erforderliche Zeit reduziert, um den neuen PC wieder lauffähig zu machen. Denn neben der Installation des Betriebssystems kann auch das – teilweise mehrfache – Kopieren von großen Image-Dateien übers Netzwerk Zeit kosten.

Kommandozeile Ade

Neben der vereinfachten Systemrecovery bringt die Version 8.0 weitere Vorteile: Bislang war die manuelle Erstinstallation recht aufwendig, teilweise aber notwendig, da nicht alle Rechner ins Firmennetz integriert sind. Somit ist ein automatischer Fernzugriff nicht überall möglich und ein manueller Eingriff vor Ort notwendig, oft zum Beispiel gepaart mit kryptischen Eingaben in der Kommandozeile. Dazu wurde nun für die Version 8.0 ein Webinstaller entwickelt, der die Installation erleichtert. Über eine lokale Webseite kann damit auf dem PC vor Ort das Installationspaket erzeugt, vom Stick heruntergeladen und installiert werden. Alternativ lassen sich auch an einem zentralen Rechner für mehrere PC Set-up-Pakete zur Installation vorbereiten (inklusive Sicherheitszertifikat, das mit der jeweiligen IP-Adresse verknüpft ist) und dann am entsprechenden PC zur Installation starten.

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