Fazit
Neben Gaia-X entsteht derzeit mit dem International Data Space eine Dateninfrastruktur für einen souveränen Umgang und Austausch von Daten in verschiedenen Anwendungsdomänen. Mit der Verwaltungsschale liegt zudem ein einheitlicher Kommunikationsstandard zur interoperablen Vernetzung aller Akteure und Assets in der Industrie 4.0 vor. Darüber hinaus beschreibt beispielsweise das Industrie-4.0-Recht-Testbed die rechtlichen Anforderungen an eine technisch vertrauensvolle und juristisch belastbare Zusammenarbeit in digitalen Ökosystemen.
Viele Grundlagen wurden also bereits geschaffen und werden nun in Nutzerorganisationen sowohl weiterentwickelt als auch in den Markt getragen. Im nächsten Schritt git es, weitere Player für die eingeschlagenen Wege zu gewinnen und die Industrie-4.0-Idee in Europa zum Erfolg zu führen. Wie dabei smarte digitale Services in der Industrie 4.0 entstehen können, zeigt das Beispiel des Collaborative Condition Monitoring. Es dient als Use Case für das Dateninfrastrukturprojekt Gaia-X.