Mit der Eplan Plattform und dem neu gestalteten Portfolio erhalten Kunden echte „All-in“-Pakete ohne Zusatzkosten

Mit der Eplan Plattform und dem neu gestalteten Portfolio erhalten Kunden echte „All-in“-Pakete ohne Zusatzkosten. (Quelle: Eplan)

Die Engineering-Welt befindet sich in einer Phase massiver Umbrüche. Unternehmen benötigen heute nicht einzelne Werkzeuge, sondern integrierte Engineering-Lösungen, die Arbeitsabläufe durchgängig beschleunigen und Komplexität reduzieren. Der entscheidende Treiber dafür ist Einfachheit. Und genau diese setzt Eplan seit dem Launch der Eplan Plattform 2026 konsequent um. Bereits jetzt steht die neue Version 2027 in den Startlöchern und wird auf der Eplan Next26 im Mai präsentiert. Thomas Weichsel, Vice President Softwareportfolio, gibt Einblicke – auch dahingehend, wie die Anwender profitieren.

Herr Weichsel, Sie haben mit dem Launch der Eplan Plattform 2026 auch Ihr gesamtes Portfolio überarbeitet. Was sind die Gründe?

T. Weichsel: Mit der Eplan Plattform 2026 haben wir alles auf die Use-Cases und Workflows unserer Zielgruppen zugeschnitten und damit die intransparente Kombinatorik im Portfolio drastisch reduziert. Unsere Hauptmotivation war Vereinfachung. Unser bisheriges Portfolio war über 20 Jahre gewachsen, extrem kleinteilig – mit Hunderten Optionen und zahllosen Kombinationsmöglichkeiten. Dies resultierte in aufwendigen Entscheidungsprozessen, unvollständigen Kundenlösungen und der wiederkehrenden Notwendigkeit, fehlende Komponenten durch weitere Zukäufe zu ergänzen.

Was haben Sie geändert und wie profitieren Ihre Kunden davon?

T. Weichsel: In jedem Produkt sind jetzt alle Funktionen und in Form der neuen Industriepakete auch alle erforderlichen Vorlagen für Auswertungen und die Daten enthalten, die Anwender brauchen, um ihre konkreten Aufgabenstellungen perfekt abzuwickeln. Kunden erhalten also mit Eplan Electric P8, Pro Panel und Preplannung echte „All-in“-Pakete ohne Zusatzkosten. Das verkürzt die „Time to First Value“ und macht die Nutzung deutlich einfacher und transparenter.

Stimmen von Kunden, die sich damit auseinandergesetzt haben, bestätigen uns, dass die Mehrwerte wirklich signifikant sind, beispielsweise keine Zusatzdiskussionen mehr über fehlende Module, keine Budgetrunden wegen Nachbeschaffung und natürlich eine reduzierte Time to Value. Hinzu kommen höhere Planungssicherheit im Investment und mehr Zukunftssicherheit durch kontinuierliche Updates.

Welche Rolle spielt KI im Elektro-Engineering?

T. Weichsel: KI ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern strategische Technologie. Wir begleiten diese Entwicklung nicht nur: Wir gestalten sie! Unser Ziel sind langfristige, perspektivische Lösungen, die klaren Nutzen für das Engineering bringen. In erster Instanz stellen wir unseren Kunden den KI-gestützten Copiloten zur Verfügung, einen Assistenten, der unseren Anwendern „Rund um die Uhr“-Unterstützung zusichert. Über die Eplan Cloud und mit den hybriden Produkten der Eplan Plattform bringen wir den konkreten Nutzen der KI zum Kunden. Das wird im Mai auf der kommenden Eplan Next26, einem globalen Festival für Visionäre, Entscheider und Anwender aus Industrie und Engineering, live erlebbar.

Was dürfen die Besucher der Eplan Next26 konkret erwarten?

T. Weichsel: Zu den Innovationen zählt der exklusive Einblick in die neue Eplan Plattform 2027 – ein Meilenstein, der erstmals in München vorgestellt wird. Zudem feiern zwei weitere zentrale Neuentwicklungen dort ihre Premiere. Zum einen das neue Eplan Smart Sourcing, unsere Lösung für automatisierte, datenbasierte Bauteilbeschaffung. Und, nicht zu vergessen: Der Eplan Copilot wird dort präsentiert, der mit dem Launch der Eplan Plattform 2027 in die Eplan-Produkte einziehen wird. Auf der Eplan Next26 machen wir den strategischen Wandel sichtbar: von softwarebasierten Engineering-Lösungen hin zu einer intelligenten, hybriden und KI gestützten Engineering-Plattform.

Sie beschäftigen sich ja schon eine ganze Weile mit dem Thema KI – wie verändert diese das Engineering?

T. Weichsel: Zunächst ist entscheidend, dass KI eine unterstützende Technologie ist. Sie übernimmt Routineaufgaben und erleichtert die tägliche Arbeit, ohne Ingenieure und ihr Fachwissen zu ersetzen. Das Ziel ist klar: KI soll entlasten, beschleunigen und Qualität sichern, aber das Fachwissen des Ingenieurs bleibt zentraler Bestandteil des Prozesses.

Inwiefern stärkt die Cloudtechnologie die Zusammenarbeit im Engineering?

T. Weichsel: Die Cloud ist heute ein zentraler Bestandteil des Engineerings. Sie ermöglicht den sicheren, globalen Austausch von Projektdaten und die Anreicherung von Informationen, beispielsweise über Collaboration-Apps wie den Eplan Projekt-Viewer eView. Der Nutzen liegt auf der Hand: Informationsflüsse werden bidirektional, Änderungen nachvollziehbar und Daten zentral gepflegt. Auch die automatisierte Verarbeitung von Produktänderungen (Product Change Notifications, kurz PCN) durch Hersteller wird künftig zum Gamechanger: Für viele Unternehmen war bislang die manuelle Auswertung von Änderungsinformationen zu den Komponenten der diversen Anbieter eine Sisyphusarbeit ohne Wertschöpfung. Mit unserem neuen Ansatz auf Basis der Asset Administration Shell wird das erstmals automatisiert, gezielt und relevant gefiltert. Das alles zeigt: Die Cloud wird zur verbindenden Ebene des Engineerings – nicht zum Ersatz von On-Premise-Systemen, sondern zu deren logischer Erweiterung.

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