Die Vorstandsmitglieder des SPE Industrial Partner Network e.V. und der Single Pair Ethernet System Alliance e.V. freuen sich über die gemeinsame Gestaltung des SPE-Ökosystems: Claus Kleedörfer (TE Connectivity), Simon Seereiner (Weidmüller), Kilian Schmale (Harting), Tim Kindermann (Phoenix Contact) (v.l.). (Quelle: SPE System Alliance/SPE Industrial Partner Network)
Das SPE Industrial Partner Network e.V. und die Single Pair Ethernet System Alliance e.V. zählen jeweils zahlreiche namhafte Industrieunternehmen zu ihren Mitgliedern. Beide haben sich seit ihrer Gründung der Verbreitung und Weiterentwicklung von SPE (Single Pair Ethernet) verschrieben. Bislang agierten sie mit eigenen Mitgliedern, Arbeitsgruppen und Schwerpunkten unabhängig voneinander.
In mehreren Meetings - Start 1. April 2025 - haben sich Board-Members und Mitglieder zu einer stärkeren Annäherung committet. Geplant ist nun, Aktivitäten künftig gemeinsam zu gestalten. Als Ziel wurde nun offiziell verkündet, die Kräfte und die gebündelte Fachkompetenz beider Netzwerke noch stärker in den Markt einzubringen, um die Verbreitung von SPE weiter zu beschleunigen.
Gemeinsame Auftritte in 2025
Für 2025 sind bereits erste gemeinsame Aktivitäten geplant: So werden beide Netzwerke mit einem gemeinsamen Stand auf der SPS Atlanta 2025 – Smart Production Solutions USA vom 16. bis 18. September vertreten sein. Auch das SPE Forum vom 22. und 23. Oktober in Ludwigsburg wollen beide Netzwerke mit abgestimmten Vorträgen maßgeblich gestalten. Den Jahresabschluss bildet ein gemeinsamer Messestand auf der SPS – Smart Production Solutions vom 25. bis 27. November 2025 in Nürnberg.
Ausblick
Bereits seit Beginn engagieren sich beide Netzwerke für die Entwicklung von internationalen Standards für SPE. Gemeinsam unterstützen sie die SPE-Steckverbindernorm IEC 63171-7 und treiben deren Erweiterung um einheitliche SPE-Steckgesichter voran. "Die Norm bildet ein verbindendes Element für die Welt der Automatisierung und schafft eine einheitliche Basis für zukunftssichere, industrielle Kommunikation. Weitere bestehende Steckverbinderlösungen und die zugehörigen internationalen Normen bleiben davon unberührt und haben weiter ihre Berechtigung für die zahlreichen Anwendungsfelder von SPE", heißt es in einer Meldung.
Als ein zentraler Schwerpunkt der Zusammenarbeit wurde die weitere Internationalisierung von Single Pair Ethernet genannt und als Ziel definiert: "Die Vorteile von SPE weltweit sichtbar machen und Anwendern rund um den Globus den Zugang zu einer leistungsfähigen, effizienten und zukunftsorientierten Netzwerktechnologie ermöglichen."
"Die zahlreichen Mitgliedsunternehmen beider Netzwerke bündeln ihre umfassende Expertise und Innovationskraft, um ein starkes und nachhaltiges SPE-Ökosystem zu schaffen. So profitieren Nutzer weltweit von praxisnahen Lösungen, die den Weg für die Digitalisierung ebnen und Investitionssicherheit schaffen", heißt es weiter in der Meldung.
Die Vertreter betonten zudem auf der PK, dass man erst am Beginn gemeinsamer Aktivitäten stehe. Über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit würde man sich weiterhin intensiv austauschen.
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