Die ASi-Vorteile

Mannlöcher werden mit RFID-codierten Saftety-Sensoren gesichert.

Mannlöcher werden mit RFID-codierten Saftety-Sensoren gesichert. (Quelle: ifm)

ASi trifft IO-Link: Beide Kommunikationstechnologien sind ideal vernetzbar, sodass sich die Vorzüge auch kombiniert nutzen lassen. Hier werden unter anderem Durchfluss, Druck und Temperatur via IO-Link an ASi übermittelt.

ASi trifft IO-Link: Beide Kommunikationstechnologien sind ideal vernetzbar, sodass sich die Vorzüge auch kombiniert nutzen lassen. Hier werden unter anderem Durchfluss, Druck und Temperatur via IO-Link an ASi übermittelt. (Quelle: ifm)

Schnittstelle zwischen OT und IT. Im Schaltschrank sind diverse ASi-Module verbaut.

Schnittstelle zwischen OT und IT. Im Schaltschrank sind diverse ASi-Module verbaut. (Quelle: ifm)

Zentrale Prozessüberwachung: Dank digitaler Kommunikation via ASi und IO-Link kann der gesamte Prozess zentral im Blick behalten werden.

Zentrale Prozessüberwachung: Dank digitaler Kommunikation via ASi und IO-Link kann der gesamte Prozess zentral im Blick behalten werden. (Quelle: ifm)

Charakteristisch für ASi ist das gelbe, zweiadrige Flachkabel, das über Distanzen von bis zu1000 m und sowohl in Linien als auch in Sterntopologie verlegt werden kann. Durch Hinzu nahme von Lichtwellenleitern lassen sich auch Entfernungen von bis zu 3000 m überwinden. Sensoren und Aktuatoren können mit ASi-Modulen einfach per Durchdringungstechnik an beliebiger Stelle an das Flachkabel angebunden werden. Optional lassen sich Aktuatoren mit höherem Strombedarf über eine zusätzliche 24-V-Flachkabelleitung, die parallel zum Datenkabel und ebenfalls durch die Module verläuft, mit zusätzlicher Energie versorgen. Einen weiteren Gewinn erfährt die ASi-Technologie dank der Anbindungsmöglichkeit von IO-Link. Spezielle feldtaugliche IO-Link-Master bündeln die digitalen Signale der IO-Link-Sensoren und leiten diese an die ASi-Ebene weiter.

Mehr Transparenz dank IO-Link

„Die IO-Link-Technologie war neu für uns. Aber wir sind den Schritt hin zur digitalen Datenübertragung gerne gegangen, um zukunftsfähig zu sein und die Anlage so effizient wie möglich zu betreiben“, sagt S. Peres. „Die IO-Link-Sensoren bieten uns viel mehr Diagnosemöglichkeiten als herkömmliche Automatisierungssysteme, das schafft eine hohe Prozesstransparenz. Zu dem profitieren wir auch hier von der einfachen Verkabelung mit standardisierten M12-Steckern. “Viele IO-Link-Sensoren über mitteln neben dem eigentlichen Messwert zusätzliche Daten und Informationen. Ein Drucksensor kann beispielsweise zu sätzlich die Temperatur an der Messstelle erfassen. Durchfluss sensoren über mitteln die aktuelle Durchflussmenge, den Druck, die Temperatur des Mediums und den Gesamtdurchfluss als digitale Messwerte per IO-Link. Eine weitere hilfreiche Eigenschaft ist die Option, die Parameter eines Sensors auf dem IO-Link Master zu speichern, an dem der Sensor angeschlossen ist.„Das macht es uns sehr einfach, im Fall eines Defekts den Sensor auszutauschen. Dank der automatischen Übertragung derhinterlegten Einstellparameter auf den neuen Sensor kann ein Sen sortausch – sofern erforderlich – auch von fachfremden Kolle ginnen und Kollegen durchgeführt werden.“ Eine Entlastung für Fachkräfte also, die sich dank des einfachen Austauschverfahrens vermehrt um ihre Kernaufgaben kümmern können.

Was die primäre Auswahl der benötigten Sensoren betrifft, haben sich die Verantwortlichen von Danone ebenfalls externe Expertisemit ins Bootgeholt: „Gemeinsam mit unserem Integrator Boccard und ifm als Automatisierungsspezialist haben wir Standards für alle erforderlichen Sensoren für die Erfassung von Druck, Temperatur, Durchfluss und Leitfähigkeit“, so S. Peres. „Dabei konnten wir durch die enge Zusammenarbeit mit ifm und das umfassende Angebot an Produktvarianten sicherstellen, dass wir immer die exakt passende Sensorvariante einsetzen.“Dank derseit vielen Jahren bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen Definox und ifm ist zudem die nahtlose Integration der Sorio-Ventilköpfe von Definox via ASi und IO-Link sichergestellt, die in der modernisierten Anlage ebenfalls zum Einsatz kommen.

Umstellung auf Hafer-Produkte erfolg reich abgeschlossen

Mittlerweile ist die Produktion der Getränke auf Hafer-Basis angelaufen. Sämtliche Informationen können an zentraler Stelle in Echtzeit überwacht werden. „Dank der Digitalisierung sind wir über sämtliche Prozesse und Kennwerte informiert. So kön nen wir auf Abweichungen schnell reagieren“, informiert S.Peres. „Dies hilft uns, effizient, sicher und damit in der erforderlichen hohen Qualität zu produzieren. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Umsetzung des Digitalisierungsprojekts. Die gute Zusammenarbeit hat all unsere Erwartungen und Anforderungen für ein Projekt dieser Größenordnung erfüllt.“

http://www.ifm.com/ 

 

Philipp Erbe Copywriter für die ifm-Unternehmensgruppe.
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