Mitstreiter überzeugt

Bild von Andreas Graf, Bürgermeister der Gemeinde Lenzkirch

Andreas Graf, Bürgermeister der Gemeinde Lenzkirch, freut sich über den Einsatz von Netilion Flood Monitoring von Endress+Hauser in seiner Gemeinde (Quelle: Endress+Hauser)

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Lenzkirch sind vom Nutzen der digitalen Kontrollmöglichkeiten überzeugt. „Als im Februar 2021 kritische Hochwasserwerte erreicht wurden, konnten wir mit Flood Monitoring von unserer Leitwarte aus die Pegelstände überwachen und mussten nicht die einzelnen Stellen abfahren. Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern erhöht auch die Sicherheit für die Einsatzkräfte“, sagt Gesamtfeuerwehrkommandant Thomas Raufer.

Nur die Technik – und somit frühe Warnungen vor einem drohenden Hochwasser – reicht natürlich nicht aus, um Katastrophen zu verhindern. Hier sind die Kommunen gefragt, entsprechende Krisenkonzepte mit konkreten Handlungen zu etablieren. „Für uns ist die technologische Unterstützung sehr willkommen“, sagt der Bürgermeister von Lenzkirch, Andreas Graf. „Das System kann ein Hochwasser natürlich nicht vermeiden, aber wir gewinnen durch die frühe Warnung wertvolle Zeit. Und bei einer Überschwemmung zählt schließlich jede Minute.“

Nutzen des IIoT bewiesen

„Netilion Flood Monitoring ist ein Beispiel dafür, wie wir bei Endress+Hauser durch das Internet of Things (IoT) konkrete Mehrwerte für die Nutzer schaffen. Das gelingt uns hier durch die Kombination von Messwerten, einer Cloud-Plattform und einer KI“, sagt F. Falger. „Alle drei Zutaten dieser Kombination resultieren aus unserer eigenen Entwicklung und Forschung: Wir haben die Sensoren für die Pegelstände und die Bodenfeuchte sowie die Cloud-Plattform Netilion selbst entwickelt – und wir können dank der Skalierbarkeit unserer Cloud-Architektur den von Okeanos entwickelten KI-Algorithmus in unser digitales Ökosystem integrieren“, so F. Falger.

Der Forschungsaufwand für solche Innovationen ist beträchtlich. Beim Mittelständler Endress+Hauser, der seit fast 70 Jahren Messtechnologien für die industrielle Verfahrenstechnik entwickelt und produziert, beschäftigen sich gruppenweit von über 16.000 Mitarbeitenden allein 1.200 mit Forschung und Entwicklung. Das im Geschäftsbereich Level+Pressure gegründete Innovation Lab dient als Keimzelle für neue Herangehensweisen und Geschäftsmodelle. Um Innovationen gezielt zu fördern, wurde das Innovationsmanagement direkt an die Geschäftsleitung angebunden.

Julia Rosenheim, Product Owner GIL Innovation Lab, und Florian Falger, Business Model / Market Manager GIL Innovation Lab, beide Endress+Hauser Level+Pressure
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