Bluetooth-Sensoren im 5G-Campusnetz

Grafik des Zusammenspiels von Bluetooth-Low-Energy-basierten SSB-Protokolls und der 5G-Technik

Auf der Hannover Messe präsentiert SSV das Zusammenspiel des Bluetooth-Low-Energy-basierten SSB-Protokolls und der 5G-Technik (Quelle: SSV)

Um Connectivity geht es auch am SSV-Stand D16 in Halle 5, konkret um das Zusammenspiel des Bluetooth-Low-Energy-basierten SSB-Protokolls und der 5G-Technik. „Sensorikanwendungen mit Bluetooth Low Energy (BLE) in ­industriellen Umgebungen bieten viele Vorteile. Etwas hinderlich ist allerdings die relativ geringe Funkreichweite von Bluetooth“, sind die Experten bei SSV überzeugt. Sie haben diese Herausforderung nun mithilfe lokaler 5G-Mobilfunknetzwerke gelöst. „Dadurch sind Anwendungen mit Secure Sensor ­Beacon (SSB) mit einigen Tausend BLE-Datenpunkten und großer räumlicher Ausdehnung möglich“, geben sie an.

SSB wurde mit dem Ziel entwickelt, hochauflösende Datenbilder von Maschinen, Anlagen und Gebäuden zu schaffen, aus denen sich mittels künstlicher Intelligenz hochwertige Informationen gewinnen lassen. Insofern sind intelligente, unternehmensweite Monitoring-Anwendungen ein Einsatzbereich, für den sich die SSB-Technologie im Zusammenspiel mit einem 5G-Campusnetz gut eignet. Dabei wird mithilfe einer Ende-zu-Ende-Security die Authentizität und Integrität jedes einzelnen Datenpunkts sichergestellt.

Auf der Hannover Messe präsentiert SSV das Zusammenspiel des Bluetooth-Low-Energy-basierten SSB-Protokolls und der 5G-Technik erstmals der Öffentlichkeit. Dabei werden die Sensordaten einer Evaluierungsbaugruppe für Smart-Factory-Sensoren per Bluetooth an ein 5G-Industrial-Gateway als SSB Agent gesendet und von dort aus über ein Campusnetzwerk an den SSB Collector übertragen. Dort stehen die Daten anderen Systemen über eine standardisierte Anwendungsschnittstelle (API) zur Verfügung.
 

Inge Hübner
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