Sektor Industry: Ergebniswachstum, anhaltende Stabilisierung bei kurzzyklischen Geschäften
Das Ergebnis von Industry betrug im zweiten Quartal 456 Mio. €, gegenüber
345 Mio. € ein Jahr zuvor. Der Vorjahreswert hatte Belastungen von 46 Mio. € in Verbindung mit dem Produktivitätsverbesserungsprogramm „Siemens 2014“ enthalten. Im Berichtszeitraum wurde die Ergebnisentwicklung durch ein negatives
Ergebnis im Metalltechnologiegeschäft zurückgehalten, das Belastungen von 75 Mio. € in Verbindung mit einem Projekt in den USA verzeichnete.
Die Umsatzerlöse lagen im zweiten Quartal um 1% über dem Vorjahreswert und der Auftragseingang stieg im Vorjahresvergleich um 9%, mit einem höheren Volumen aus Großaufträgen. Eine anhaltende Stabilisierung bei den kurzzyklischen Geschäften des Sektors unterstützte die allgemeine Volumenszunahme. Negative Währungsumrechnungseffekte drückten das Auftragswachstum um vier Prozentpunkte und die Entwicklung der Umsatzerlöse um drei Prozentpunkte.
Bei den Regionen legten die Umsatzerlöse in Asien, Australien vor allem aufgrund einer Aufstockung der Lagerbestände der Kunden in China zu. In Europa/GANO stiegen die Umsatzerlöse ebenfalls. In der Berichtsregion Amerika führten starke negative Währungsumrechnungseffekte zu einem Rückgang der berichteten Umsatzerlöse. Das Auftragswachstum kam aus Europa/GANO sowie Asien, Australien, angetrieben von Deutschland beziehungsweise China. In Amerika war der Auftragseingang rückläufig. Das Book-to-Bill-Verhältnis des Sektors betrug 1,08 und der Auftragsbestand belief sich zum Ende des Quartals auf 10 Mrd. €.
Industry Automation: Umsatzerlöse und Produktmix unterstützen Ergebniswachstum
Das Ergebnis von Industry Automation stieg im zweiten Quartal auf 316 Mio. €, zum Teil wegen einer verbesserten Kapazitätsauslastung aufgrund höherer Umsatzerlöse und einer günstigeren Zusammensetzung der verkauften Produkte. PPA-Effekte in Verbindung mit LMS International NV (LMS) betrugen sowohl im Berichtszeitraum als auch ein Jahr zuvor jeweils 11 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum hatten aus Anpassungen von Umsatzabgrenzungen sowie der Neubewertung von Vorratsvermögen in Zusammenhang mit der Akquisition von LMS insgesamt 14 Mio. € resultiert. PPA-Effekte in Zusammenhang mit der Akquisition von UGS Corp. betrugen im Berichtszeitraum 35 Mio. €, im Vergleich zu 38 Mio. € ein Jahr zuvor.
Die Umsatzerlöse von Industry Automation stiegen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3%, mit prozentual zweistelligen Zuwächsen in Asien, Australien, einschließlich der oben erwähnten Aufstockung der Lagerbestände der Kunden in China. Der Auftragseingang legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8% zu, da
ein prozentual zweistelliges Wachstum in Asien, Australien sowie in Europa/GANO einen Rückgang in Amerika überwog.
Drive Technologies: Ergebnisanstieg, Großaufträge unterstützen Wachstum
Das Ergebnis von Drive Technologies belief sich im zweiten Quartal auf 210 Mio. €. Der Ergebnisanstieg ist hauptsächlich auf die niedrige Vergleichsbasis im Jahr zuvor zurückzuführen, als die Division den Großteil der Belastungen des Sektors in Verbindung mit dem oben erwähnten Programm „Siemens 2014“ getragen hatte. Das Programm führte zu einer verbesserten Kostenposition der Division im abgelaufenen Quartal, und ein sich stabilisierendes Marktumfeld unterstützte die Volumenszunahme. Mit einem Wachstum in der Berichtsregion Europa/GANO legten die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 1% zu. Die anderen Regionen berichteten Rückgänge aufgrund von negativen Währungsumrechnungseffekten. Durch Großaufträge unterstützt, berichteten Europa/GANO sowie Asien, Australien beim Auftragseingang zweistellige Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt stiegen die Aufträge der Division um 11%.