Verbindung von OT- und IT-Ebene

SQL4automation

Bild 05: "SQL4automation": Konfigurator- und Debugger-Oberfläche (Quelle: Inasoft Systems)

SQL4automation

Bild 06: "SQL4automation": Konfigurator- und Debugger-Oberfläche (Quelle: Inasoft Systems)

Die gewählte Steuerungslösung wird nach und nach auch in den Bestandsanlagen eingeführt. Das Ziel dabei ist, dass alle Anlagen technisch auf dem gleichen Stand sind. Wesentliche Voraussetzung dafür, dass Komponenten bei Unternehmer M. Dellenbach eine Chance haben, ist die Offenheit: „Offenheit erhöht signifikant unsere Flexibilität.“ Eine sehr offene Lösung ist neben den Codesys-Lösungen der „SQL4 automation Connector“ von Inasoft Systems, der zur Standardausrüstung einer jeden Waschanlage gehört. „Damit wird komfortabel, sicher und einfach die Steuerung mit der SQL-Datenbank verbunden“, schließt R. Gloor an. „Für jede Komplettwaschanlage ist eine Softwarelizenz in der Ultimate Version mit 40 Verbindungen vorgesehen.“ Damit lassen sich mehrere Datenanfragen parallel von allen drei Steuerungen einer Anlage realisieren. Auf den Waschstraßen werden viele Daten gesammelt: Dazu gehören Waschzahlen pro Waschstraße, Selbstbedienungs- waschplätze, Staubsauger, Umsatz, Statistik, Verkauf sowie der über Dosierpumpen erfasste Verbrauch von Chemikalien und Wasser sowie vieles mehr – selbst die Größe der Fahrzeuge. Über die erfassten Daten kann zum Beispiel der Bestellvorgang benötigter Verbrauchsmaterialien automatisiert werden. Viele Anwendungen haben sich erst nachträglich ergeben. Das ist typisch Industrie 4.0: Zuerst werden Daten gesammelt und später nutzbar gemacht. So wird eine schrittweise Optimierung einfach möglich. Genau erfasst wird auch der Verschleiß von Bauteilen. Zum Beispiel wird die Laufzeit des Kettenmotors, der die Autos durch die Waschstraßen zieht, registriert. Auch die Nutzungszeit der Waschbürsten wird erfasst, und zwar nur die tatsächliche Eingriffszeit der Bürsten am Auto. Mit diesen Informationen wird die Wartung perfektioniert.

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