Dokumentation von Softwareständen und Hardwarestatus

Abbildung von visunet Control Center

Mit Visunet Control Center können alle auf Visunet RM Shell basierenden Thin Clients einer Anlage effizient verwaltet und upgedatet werden (Quelle: Pepperl+Fuchs)

Die Dokumentation von Softwareständen und des Hardwarestatus der Geräte ist häufig ein zeitaufwendiger Prozess, der in der Praxis oftmals nicht die erforderliche Aufmerksamkeit erhält. Das Visunet Control Center vereinfacht diesen Prozess, indem es die Dokumentation übernimmt und standardisiert. So lassen sich darüber alle relevanten Gerätedaten – sowohl software- als auch hardwareseitig – schnell und einfach erfassen sowie in einem standardisierten Bericht zusammenführen. Diese Reports sind archivierbar und bei Bedarf, beispielsweise im Rahmen eines GMP-Audits, nachweisbar.

Der Export Data Wizard ermöglicht es, wichtige Geräteinformationen, wie Seriennummern, aktuelle Softwareversionen, Computernamen und Standorte der Geräte, in verschiedenen Formaten zusammenzufassen. Die Berichte können als Excel-Tabelle, CSV-Datei oder PDF exportiert werden, wodurch sie flexibel weiterverwendet und leicht zugänglich gemacht werden können.

Rechtemanagement und Zugriffsberechtigungen

Probleme können entstehen, wenn die Verwaltung von Daten und Zugriffsrechten nicht angemessen organisiert wird. Häufig wird beispielsweise versäumt, ehemalige Mitarbeiter als Mandanten aus den Systemen zu entfernen, was möglicherweise zu einer Nichteinhaltung von Compliance-Richtlinien führt. Ebenso müssen unbefugte Zugriffe unbedingt vermieden werden, was durch ein effektives Rechtemanagement gewährleistet werden kann.

Die Visunet RM Shell ermöglicht Systemadministratoren, Geräte in eine Domäne – häufig eine Microsoft Active Directory – zu integrieren. Der Vorteil einer Active Directory liegt darin, dass Nutzer, Zugriffsrechte und Sicherheitsrichtlinien zentral verwaltet werden können. Über die zentrale Verwaltung lassen sich alle Nutzer effizient organisieren und nicht mehr aktive Mitarbeiter problemlos aus dem System entfernen. Dadurch wird sichergestellt, dass Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum beschränkt bleiben und nur autorisierte Personen sich am System anmelden können. Dies trägt zur Einhaltung der Compliance-Anforderungen und zur Datensicherheit bei.

GMP-konforme Hardware für die Pharmaindustrie

Die Visunet RM Shell und das Visunet Control Center von Pepperl+Fuchs sind exklusiv auf den HMI der Serien Visunet FLX und Visunet GXP einsetzbar. Diese Bedienstationen vereinen innovative Funktionen mit einem durchdachten GMP Design, das den strengen Vorgaben der Life-Science-Industrie gerecht wird.

Die Geräte zeichnen sich durch ihre glatten, abgeschrägten Edelstahloberflächen aus, die nur minimale Ablageflächen für Kontaminationen bieten und somit höchste Hygienestandards unterstützen. Ergänzend sorgt eine antibakterielle Tastatur für zusätzlichen Schutz. Dank ihrer chemischen Beständigkeit gegenüber gängigen Reinigungsmitteln sind die HMI für den Einsatz in Reinräumen geeignet.

Ein weiteres Merkmal ist die Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche. Während die Visunet-FLX-Serie für den Einsatz in Atex/IECEx-Zone 2/22 und Division 2 ausgelegt ist, geht die Visunet-GXP-Serie mit ihrer Zulassung bis Zone 1/21 noch einen Schritt weiter. Dies macht sie zur idealen Lösung für Umgebungen, in denen leicht entzündliche Stoffe, wie Alkohole, Stäube oder Dämpfe, auftreten.

Darüber hinaus bieten die Visunet-HMI hohe Flexibilität bei der Ausstattung mit Peripheriegeräten. Sie können beispielsweise mit RFID-Readern oder Barcode-Scannern erweitert werden, um den spezifischen Anforderungen verschiedener Anwendungen gerecht zu werden. Insgesamt stellen die Visunet FLX- und -GXP-HMI eine optimale und GMP-konforme Lösung für die anspruchsvollen Arbeitsbedingungen in der Pharmaindustrie dar.

www.pepperl-fuchs.com

 

Yannick Klein Produkt Marketing Manager bei Pepperl+Fuchs in Mannheim
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