Die passende Anlagenvisualisierung

Schnelle Reaktionszeiten und brillante Wiedergabe, auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen, zeichnen die Webpanels von Wachendorff Prozesstechnik aus und begeistern Christian Seltz, Abteilungsleiter Elektro Projektierung, Steuer- und Regeltechnik bei Hansa. (Quelle: Wachendorff Prozesstechnik)
Die Anlagenvisualisierung setzt Hansa in HTML5 um, sodass sie auf allen webfähigen Geräten in hoher Qualität dargestellt werden kann. Für seine Webserver-Managementsysteme kommen Webpanels aus der WPC-Serie von Wachendorff Prozesstechnik zum Einsatz. „Die Webpanels von Wachendorff haben uns nicht nur durch ihre inneren Werte überzeugt. Mit ihrem robusten Aluminium-Druckguss-Gehäuse und mit dem sehr dünnen Front-Design von nur 3 mm sowie einem gebürsteten Aluminiumrahmen sind sie eine optisch sehr attraktive Lösung. Denn natürlich spielt auch die Ästhetik der Mensch-Maschine-Schnittstelle eine wichtige Rolle in der Gesamtkonzeption der Anlage“, erklärt C. Seltz.
Auf den leistungsfähigen WPC-Webpanels ist der Spider-Control-Automation-Browser von iniNet Solutions bereits vorinstalliert. Der HTML5-basierte Webbrowser für industrielle Panels bietet neben den Standardfunktionen viele weitere Features. Dazu zählen beispielsweise SPS-Stationslisten zum Navigieren zu verschiedenen Webservern und der Start im Kiosk-Mode. Eine On-Screen-Tastatur ist jederzeit durch den Benutzer aktivierbar. Der Automation-Browser unterstützt neben http- bzw. https-URL auch VNC (Remote-Desktop) und RTSP (Video Streaming). „Der Automation-Browser ist auf den WPC-Webpanels von Wachendorff bei Auslieferung an uns bereits installiert. Er ist ein sehr wichtiger Softwarebaustein im Gesamtkonzept“, sagt C. Seltz.
Wichtige Komponenten für die Bedienung und Überwachung
Die Klimaexperten setzen konsequent auf die Webpanels von Wachendorff. Ihre intuitive Touchscreen-Oberfläche ermöglicht Bedienern eine einfache Steuerung der Hansa-Anlagen.Außerdem fungieren sie als Schnittstelle zu den Steuerungen (DDC, SPS) und anderen Steuerungskomponenten. „Diese Möglichkeit ist im Menü jedoch ausgegraut und nur von speziell geschultem Personal aufzurufen“, merkt C. Seltz an. Die Webpanels visualisieren Anlagenzustände, Prozessparameter und Fehler in Echtzeit, was die Reaktionszeiten bei Störungen minimiert. Mittels Diagrammen, Trends und Dashboards ist eine bessere Analyse der Anlagendaten möglich.
Hansa-Systeme und -Anlagen sind in der Regel deutlich länger als 20 Jahre im Einsatz. Zur Sicherstellung ihrer maximalen Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit wird ein umfassendes Serviceangebot bereitgestellt: Wartung, Inspektion, Störungsdienst, Online-Überwachung, Regelungsoptimierung und gezieltes Retrofit. „Bei älteren Bestandsanlagen ersetzen wir die vormals im Standard verbaute 7-Segment-Anzeige und rüsten dafür ein Wachendorff-WPC-Webpanel nach, um den Fernzugriff künftig durchführen zu können“, berichtet C. Seltz. Da die Webpanels bei Hansa über einen speziellen Webbrowser auf die jeweiligen Webserver der im Feld verfügbaren Anlagen zugreifen, können Techniker einfach ortsunabhängig handeln. Dadurch ist die Fehlerdiagnose aus der Ferne möglich und Wartungspersonal kann Probleme diagnostizieren und oft beheben, ohne vor Ort zu sein.
Die Webpanels sind bei Hana mit IIoT-Systemen verbunden, um Daten in Cloudsysteme bzw. MES zu integrieren. Durch die Datenintegration werden Prozesse überwacht und optimiert. Dank des Quervergleichs unterschiedlicher Anlagen und deren Daten können wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Lüftungs- sowie Klimatechnik gezogen werden. „In diesem Bereich setzen wir bereits künstliche Intelligenz für die Auswertung und Schlussfolgerung ein“, verrät C. Seltz. etaSmart, so die Bezeichnung bei Hansa für eine übergeordnete KI-Regelung, wird bereits für Schwimmbäder eingesetzt und stetig weiterentwickelt.
Und auch dem immer wichtiger werdenden Sicherheitsaspekt wird Rechnung getragen: Mit der Benutzeranmeldung und Berechtigungsstufen wird der Zugang zu kritischen Anlagenfunktionen abgesichert. Außerdem zeigen Webpanels Alarme sowie Warnmeldungen an und können diese automatisiert versenden, um die Funktionstüchtigkeit der Anlagen und die Sicherheit der Anwender zu gewährleisten.
Die Webpanels ermöglichen eine hohe Skalierbarkeit und Flexibilität. Sie sind in unterschiedlichen Anlagenkonfigurationen einsetzbar. Das ist bei Hansa aufgrund der beschriebenen Losgröße 1 sehr wichtig. So setzt das Unternehmen Webpanels von Wachendorff in den Größen (Bildschirmdiagonalen) 10,1 Zoll, 15,6 Zoll und 21,5 Zoll ein – und muss die einmal projektierte Visualisierung nicht anpassen.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe
„Die Zusammenarbeit zwischen Wachendorff und Hansa Klimatechnik hat sich in den vergangenen Projekten als außerordentlich positiv und partnerschaftlich erwiesen. Insbesondere die enge, vertrauensvolle und wertschätzende Abstimmung mit Sanja Sabotic, Gebietsvertriebsleiterin bei Wachendorff, hat maßgeblich zum Erfolg der gemeinsamen Projekte beigetragen. Mit stets lösungs- und kundenorientiertem Agieren sorgte sie dafür, dass alle Projektschritte reibungslos und effizient abliefen“, freut sich C. Seltz.
„Von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur finalen Umsetzung zeichnete sich die Zusammenarbeit durch eine hohe Kompetenz und Engagement seitens Wachendorff aus. Sanja Sabotic sowie die Abteilung für technische Beratung und Service unterstützten uns mit umfangreichem technischen Know-how und halfen dabei, die optimalen Geräte für die jeweiligen Anforderungen auszuwählen. Die unkomplizierte und schnelle Bereitstellung von Mustergeräten war dabei ein entscheidender Faktor, der eine frühzeitige Erprobung und Evaluierung der Lösungen ermöglichte. Die Geräte wurden ausführlichen Tests unterzogen und die WPC-Serie von Wachendorff kristallisierte sich als Preis-Leistungs-Sieger heraus“, betont C. Seltz.
Als Besonderheit hebt C. Seltz den Service von Wachendorff im Fall von spezifischen Anpassungen hervor. Hierbei ging es hauptsächlich um Anforderungen, die eine Plug-and-play-Inbetriebnahme der Webpanels für uns ermöglichen: Zum Beispiel wurden Software-Pre-Installation und ein individueller Boot-Screen (hier: Logo) mit großer Aufgeschlossenheit umgesetzt. Diese Flexibilität spiegelt die kundenorientierte Arbeitsweise von Wachendorff wider.“
Innovation am Fließband
C. Seltz abschließend: „Unsere jüngsten Entwicklungen und Lösungen, wie etaConnect für IIoT und Fernwartung, etaWatch für Energiemonitoring sowie etaSmart als hoch entwickeltes KI-basiertes Regelungssystem, setzen neue Maßstäbe im Bereich Klimasysteme. Wir streben kontinuierlich nach technologischem Fortschritt, um unseren Kunden optimale Leistung, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit zu bieten. Da ist es wichtig, auf eingespielte Wege und verlässliche Partner zugreifen zu können – das Team von Wachendorff Prozesstechnik schätze ich sehr und freue mich auf die nächsten gemeinsamen Schritte.“

