Zukunft mit Wasserstoff
Wasserstoff dient bereits seit Jahrzehnten als wichtiger Rohstoff in verschiedenen Industriezweigen. In der chemischen Industrie wird er zur Herstellung von Ammoniak, Methanol und anderen Produkten verwendet. Auch in der Ölraffinerie kommt Wasserstoff für die Entschwefelung von Treibstoffen zum Einsatz. Seine klimaneutrale Herstellung ermöglicht die Dekarbonisierung der bereits existierenden Industriezweige und eröffnet darüber hinaus viele weitere neue Anwendungen und damit die Möglichkeit, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.
So hat die energieintensive Schwerindustrie damit begonnen, die Weichen auf Wasserstoff als Brennstoff für die Stahlproduktion zu stellen, um damit CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Transportsektor wird Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft für Brennstoffzellen betrachtet. Insbesondere im Schwerlastverkehr, bei Bussen und Bahnen, in der Schifffahrt und der Luftfahrt wird Wasserstoff oder eines seiner Derivate als Energiequelle vorangetrieben. Im Energieversorgungsnetz dient er unter anderem als Langfristspeicher und dazu, Schwankungen in der Stromerzeugung auszugleichen oder über das Gasnetz zu verteilen und in Wärme umzuwandeln.
Die möglichen Anwendungsgebiete sind zahlreich und werden mit zunehmender Verfügbarkeit von wettbewerbsfähigem grünem Wasserstoff an Attraktivität gewinnen. Weiteres Potenzial entfaltet sich bei der flächendeckenden Anwendung von Wasserstoff im Zuge der Sektorenkopplung. Wasserstoff ist das Verbindungsglied mittels sogenannter „Power-to-X“-Technologien. Die Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff werden den Weg bereiten, die Sektoren Stromerzeugung, Wärmeversorgung sowie Verkehr und Industrie effizient miteinander zu verbinden und den Gesamtwirkungsgrad dieses Systems durch Synergieeffekte zu steigern.
Digitale Mehrwerte für den Kunden schaffen
Jumo vertieft die Partnerschaft mit Narz Systems, einem anerkannten Spezialisten für die Digitalisierung von Prozessen, Maschinen und Anlagen. Seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2020 haben die Partner gemeinsam Lösungen entwickelt, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Effizienz zu steigern und den digitalen Wandel voranzutreiben.
„Wir möchten in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um gemeinsame Mehrwerte für den Kunden in unterschiedlichen Bereichen zu schaffen“, sagt Christoph Trott, Leiter Produktmanagement bei Jumo. „Wir wollen digitale Lösungen gemeinsam rasch umsetzen, maßgeschneidert für das jeweilige Geschäftsmodell des Kunden“, unterstreicht Sebastian Narz, Geschäftsführer von Narz Systems.
Vor allem Themen, wie „Sensor to Cloud“ oder Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) und Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sollen stärker vorangetrieben werden, wie Nico Müller, Produktmanager bei Jumo, betont.
Narz Systems fokussiert derzeit vor allem auf die Branchen Industrie, Energie/Gebäude sowie Trinkwasser/Abwasser. „Für diese wichtigen Wirtschaftsbereiche bietet Jumo seit Jahren effiziente Produkte und Lösungen“, sagt Matthias Kremer, Branchenmanager Wasser und Abwasser.
Die Partnerschaft ist ein praktisches Beispiel dafür, wie technologische Zusammenarbeit und Partnering Unternehmen in die Lage versetzt, schnell auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren und dabei nachhaltige, effiziente und zukunftssichere Lösungen zu bieten.
„Eine ideale Ergänzung: Jumo bietet perfekte Sensor- und Automatisierungslösungen, Narz Systems digitale Lösungen in der Feldebene. Konkret werden wir nun die Kundenanforderungen gemeinsam mit dem Jumo Engineering umsetzen“, verdeutlicht M. Kremer.

