Die richtige Anschlusstechnologie für die jeweilige Komponente im System

Reihenklemmenprogramm Clipline Complete

Bild 02: Reihenklemmenprogramm Clipline Complete: Anschlusstechniken für ganz unteschiedliche Bedürfnisse (Quelle: Phoenix Contact)

Bei der Hebelanschlusstechnik erkennen Anwender auf den ersten Blick, ob der Hebel geöffnet oder geschlossen ist

Bild 03: Bei der Hebelanschlusstechnik erkennen Anwender auf den ersten Blick, ob der Hebel geöffnet oder geschlossen ist (Quelle: Phoenix Contact)

Ein modernes Reihenklemmensystem besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Komponenten. Es gibt neben Standard-Durchgangs- und Mehrstockvarianten eine Vielzahl von individuellen Klemmentypen, die jeweils der Verwendung einer bestimmten Anwendung zugrunde liegen. Zum Beispiel Motorenklemmen für die Verdrahtung von Motoren oder Initiator-Aktoren-Klemmen für den Anschluss von Aktoren und Sensoren. Daneben gibt es auch steckbare Komponenten in den Systemen. Beispielsweise die Stecker der steckbaren Reihen klemmen Combio der Servicestecker, die über den Multifunktionsschacht der Reihenklemmen kontaktieren. Bislang gibt es diese ebenfalls mit den bewährten Anschlusstechniken Schraube, Schneidklemmtechnik, Zugfeder und Push-in-Technik. Trotzdem ist Phoenix Contact erneut der Frage auf den Grund gegangen, ob es für diese Steckerkomponenten nicht noch eine optimalere Anschlusstechnik gibt. Das Ergebnis sind neue Stecker-Produkte, die mit einer Hebel-Push-in-Anschlusstechnik ausgestattet sind. Dreiwesentliche Überlegungen führten dabei zur Hebeltechnik:

  • Stecker werden tendenziell eher wiederholt verdrahtet als Reihenklemmen, gerade bei denjenigen, die etwa zu Prüfzwecken eingesetzt werden. Hierbei ist es wichtig, den Leiter einfach und komfortabel wieder lösen zu können. Diese Möglichkeit bietet eine Hebelanschlusstechnik, ohne ein zusätzliches Werkzeug benutzen zu müssen.
  • Im Gegensatz zu Reihenklemmen sind Stecker nicht auf der Tragschiene fixiert. Hieraus ergibt sich automatisch die Notwendigkeit einer dritten Hand zur Betätigung der Anschlusstechnik bzw. zur Handhabung des Leiters. Ein Stecker mit Hebel-Anschlusstechnik lässt sich mit einer Hand bedienen, sodass der Anwender mit der anderen Hand den Leiter in die Klemmstelle führen kann.
  • Die Vereinfachung der Verwendung von flexiblen Leitern ohne Aderendhülse. Wie bereits im Artikel erwähnt, gibt es am Markt ganz unterschiedliche Präferenzen aus verschiedenen Beweggründen. Eine reine Push-in-Anschlusstechnik bietet nicht den Vorteil des Direktsteckens von Leitern ohne Aderendhülse, die Hebel- Push-in-Anschlusstechnik schon.

Zudem hat die Anschlusstechnik noch den Vorteil, dass der Anwender bei einem Hebel auf den ersten Blick erkennt, ob dieser geöffnet oder geschlossen ist (Bild 3).

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