Potenziale des modularen Fix-Block-Systems durch Konfiguration vollumfänglich erschließen
Mit dem Fix-Block-System von Phoenix Contact lassen sich die individuellen Anforderungen im Bereich der Energieverteilung lösen (Bild 2). Das modulare System bietet in Bezug auf Baugröße, Vielseitigkeit, Bedienbarkeit und Montageart ein breites Spektrum von Möglichkeiten. Es besteht aus einzelnen Scheiben, sogenannten Monoblöcken, sowie aus Verteilerblöcken mit bis zu 18 Anschlüssen, wahlweise mit zusätzlichem Einspeisekontakt. Weiterhin im Portfolio enthalten sind Verteilerblöcke mit Trennfunktion, mit Sicherungselementen und mit Steckvorrichtung zur Aufnahme von bedrahteten Bauteilen. Für eine platzsparende Leiterzuführung sind die Blöcke sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Anschlussrichtung erhältlich. Kompakte Geräteklemmenblöcke mit bis zu fünf getrennten Potentialen runden das umfangreiche Portfolio ab. Sowohl Monoals auch Verteilerblöcke stehen in elf verschiedenen Farben und Leiteranschlussquerschnitten von 0,14 mm2 bis 16 mm2 zur Verfügung.
Das Fix-Block-System ermöglicht eine völlig freie Wahl der Montage: Die Elemente können sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ausrichtung auf den Tragschienen NS 15 und NS 35 befestigt werden. Weitere Befestigungsmöglichkeiten sind die Direktmontage mittels Schraubflansch oder Rastzapfen, direktes Aufkleben oder die „fliegende“ Installation. Die unterschiedlichen Fix-Blöcke lassen sich sehr einfach mechanisch zu einem kompakten Block miteinander verbinden. Eine elektrische Brückung ist mit dem Standard-Brückenmaterial aus der Clipline-Complete-Produktlinie von Phoenix Contact möglich.
All diese Produkteigenschaften lassen sich über den Fix-Block-Konfigurator mit wenigen Klicks zu einer individuellen Lösung kombinieren. Mit dem Konfigurator kann bereits die passgenaue Beschriftung des Fix-Blocks erstellt werden. Diese wird dann werkseitig aufgebracht.
Nach Abschluss der Konfiguration stehen die Artikelinformationen und -daten nicht nur direkt zur Verfügung: Der Konfigurator lässt sich auch nahtlos aus der Engineering-Software Clip X Engineer aufrufen (Bild 3). Ein erzeugter Artikel kann dann direkt und ohne Brüche in der Prozesskette in den Engineering-Prozess eingebunden werden.
Die Vorteile einer solchen Lösung liegen auf der Hand: Bislang mussten einzelne Komponenten mit separaten Artikelnummern bestellt werden, die dann in der Regel auch lagertechnisch vorgehalten und vor Ort zusammengebaut wurden. Jetzt kann mit einer einzigen Materialnummer eine komplette Lösung geordert und ohne weiteren Montageaufwand umgehend eingebaut werden. Angefangen vom vereinfachten Bestellprozess über die Lagerhaltung, Einbau und sofortige Inbetriebnahme spart dies neben dem Faktor Zeit auch Kosten.
Konfiguratorportfolio hebt Effizienzpotenziale
Neben dem Fix-Block-System ist der Online-Konfigurationsprozess mit Digital Process Framework auch für das modulare Prüfstecksystem Fame, die Erstellung individueller Wandlerklemmleistensets sowie das Steckersystem der Combi-Familie verfügbar (Bild 4). Das Portfolio wächst in Zukunft um weitere Anwendungs- und Produktfelder. Die Möglichkeiten der vollständig durchgängigen Prozesskette im Engineering und der Produktion lassen sich auch bei Stückzahl 1 ausschöpfen. Gleichzeitig können über den umfassenden Digitalisierungsgrad Individualisierungspotenziale bei gleichzeitiger Kostenersparnis gehoben werden.
Literatur
- Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg: www.phoenixcontact.com


