Rockwell Automation: Dominanz im amerikanischen Markt
Im US-Markt nimmt Rockwell Automation mit seinen Allen-Bradley-Steuerungen nach wie vor Platz 1 ein. Allerdings wird zunehmend die „Nachfolgegeneration“ der SPS, der PAC (Programmable Automation Controller), in den Markt geführt.
Er soll dem Anwender noch größeren Nutzen hinsichtlich Skalierbarkeit, höherer Funktionalität usw. bieten. Aktuelle Produktneuzugänge zeigen aber auch, dass die Compact-Logix-Ära noch nicht zu Ende ist. So wurde diese Familie an Steuerungen Ende letzten Jahres für kleine bis mittelgroße Applikationen erweitert. Die neue Allen-Bradley Compact-Logix L45 bietet OEM und Endanwendern erweiterte Applikationsfähigkeiten sowie integrierte Funktionen zur Bewegungssteuerung für nun bis zu acht Achsen. Zudem unterstützt das jüngste Mitglied der Logix-Steuerungsfamilie auch die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten, wie DeviceNet, ControlNet und EtherNet/IP. „Indem wir die Applikationsfähigkeiten dieser Steuerungsreihe ausbauen, können wir Maschinenherstellern eine integrierte Plattform für die Bewegungssteuerung bieten“, erklärt Reiner Wippermann, Business Manager Integrated Architecture bei Rockwell Automation. „Diese hilft nicht nur bei der Senkung der Systemkosten, sondern erleichtert auch Installation und Wartung – und das alles im Rahmen der erfolgreichen Compact-Logix-Familie.“
In die Reihe der PAC fällt der zur diesjährigen Interpack vorgestellte GuardLogix. Dabei handelt es sich um einen voll funktionsfähigen Control-Logix-Programmable-Automation-Controller mit Sicherheitsfunktionen nach SIL 3, der es dem Anwender erlaubt, Sicherheitsfunktionen und normale Steuerungsaufgaben in einem Projekt durchzuführen. Guard-Logix nutzt die kürzlich freigegebene Programmierer-Software RS-Logix 5000 V. 16 von Rockwell Software.
