Rovema verbindet die über Jahrzehnte aufgebaute Motion-Kompetenz mit der Automatisierungsplattform ctrlX Automation von Bosch Rexroth. (Bildquelle: Rovema)
„Unsere eigene Steuerung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, erklärt Ingo Hamel, CTO bei Rovema. „Mit ctrlX Automation ersetzen wir diese Kompetenz nicht, sondern heben sie auf eine neue Plattformebene. Unser Motion-Kern bleibt das Herz der Maschine. Bosch Rexroth liefert das offene Betriebssystem, die Schnittstellen, die Security und die Update-Fähigkeit. Genau diese Kombination macht unsere Maschinen langfristig zukunftssicher.“
ctrlX Automation fungiert bei Rovema als offene Plattform. Die eigene Motion-Logik ist darin integriert. Das Linux-basierte Betriebssystem ctrlX OS stellt die Laufzeitumgebung bereit und bringt Modularität, Skalierbarkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung in die Automatisierung. Der zentrale ctrlX Data Layer ermöglicht den performanten und transparenten Datenaustausch zwischen Applikationen – eine entscheidende Voraussetzung für vernetzte Maschinen, datenbasierte Services und digitale Erweiterungen. Über standardisierte Schnittstellen, wie OPC UA, MQTT oder Rest, lassen sich Maschinen nahtlos in bestehende IT- und OT-Landschaften integrieren. App-Technologie und Programmiersprachen-Offenheit schaffen zudem Freiräume für eigene Entwicklungen sowie die einfache Anbindung von Drittkomponenten wie Vision-Systemen, Robotik oder Sensorik.
Das Betriebssystem ctrlX OS ist nach IEC 62443-4-2 zertifiziert, Applikationen laufen in abgeschotteten Sandboxen und Security-Funktionen, wie Firewall, rollenbasiertes User-Management und sichere VPN-Lösungen, sind systemisch verankert. Das ctrlX Device Portal ermöglicht zudem ein zentrales Geräte- sowie Update-Management.
Zukunftssicherheit für Maschinenbetreiber
"Mit ctrlX Automation lassen sich bestehende Maschinen mit überschaubarem Aufwand auf die neue, zukunftssichere P@ck-Control-Generation upgraden. Das verlängert die Nutzungsdauer der Anlagen erheblich und schützt getätigte Investitionen. Betreiber erhalten eine Plattform, die von Grund auf für zukünftige Anforderungen ausgelegt ist: von Predictive Maintenance über KI-basierte Anwendungen bis hin zu neuen digitalen Services. Offenheit, Security by Design und langfristige Komponentenverfügbarkeit sorgen für Planungssicherheit über viele Jahre hinweg", heißt es in einer Meldung von Bosch Rexroth. Und weiter: "Neue Funktionen, digitale Services oder sicherheitsrelevante Updates lassen sich über die Plattform integrieren, ohne dass Rovema die eigene Kernlogik neu entwickeln muss. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzung, regulatorische Anforderungen, Marktveränderungen und technologische Innovationen langfristig beherrschbar zu machen, um seinen Kunden zukunftssichere Maschinen zu liefern."