Die Hunde-Snacks Chicken Jerky im Produktionsprozess bei Fessmann

Die Hunde-Snacks Chicken Jerky im Produktionsprozess bei Fessmann. (Quelle: Jumo)

Der Markt für Pet-Food hebt sich von der herkömmlichen Nahrungsmittelproduktion ab. So spielen nicht nur die inneren Werte der Produkte, sondern auch deren Optik eine zentrale Rolle. Die Produkte müssen visuell ansprechend und für den Kunden, der zunehmend hochwertige Nahrung für seine Haustiere fordert, attraktiv sein. Auch die Beschaffenheit der Oberflächen von Tiernahrungsprodukten ist anders als bei Nahrungsmitteln für Menschen. So muss bei der Herstellung von Tiernahrung darauf geachtet werden, dass die Produkte für Tiere leicht verzehrbar sind.

Optimale Trocknung – innen wie außen

Im Vergleich zur Wurstherstellung beispielsweise unterscheidet sich die Trocknung von Tiernahrung grundlegend: Während bei Wurstprodukten die Trocknung der Oberfläche im Vordergrund steht, liegt der Fokus bei Pet-Food auf der durchgängigen und gleichmäßigen Trocknung – sowohl innen als auch außen. Dies ist ein kritischer Faktor, um eine hohe Produktqualität zu gewährleisten.

Der Aufbau von technischem und wissenschaftlichem Knowhow ist hierbei unverzichtbar. „Es geht darum, eine gleichmäßige Trocknung zu ermöglichen, die sowohl die Haltbarkeit des Produkts als auch die sensorische Qualität sicherstellt. Tiernahrungshersteller investieren in diesem Bereich erheblich, um den Anforderungen des Markts gerecht zu werden“, weiß Fessmann-Gesellschafter Uli Fessmann.

Die Steuerung des Trocknungsprozesses ist ein technischer Aspekt, der eine präzise Kontrolle erfordert. Wichtige Faktoren sind hierbei die exakte Temperaturregelung, die gleichmäßige Luftzufuhr sowie die Feuchteregelung. Jeder dieser Parameter muss genau überwacht werden. Zudem muss der Trocknungsprozess so gestaltet sein, dass er reproduzierbar und exakt auf die jeweiligen Rezepturen der Tiernahrung abgestimmt ist. Denn: Die Qualitätssicherung ist bei der Pet-Food-Herstellung ebenso wichtig wie bei der von Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr.

„Da jede Rezeptur andere Anforderungen an den Trocknungsprozess stellt und eine höhere Erhitzung als bei herkömmlicher Ware erforderlich ist, muss für jedes Produkt ein eigener Prozess entwickelt werden“, sagt Denis Gabriel, Geschäftsführer von Fessmann. Dies mache die Entwicklung der Pet-Food-Herstellung „empirisch und sehr spannend“.

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