Bild zeigt Markus Weißensteiner, Geschäftsführer von KEB Automation Austria, vor einer teils virtualisierten Fabrikumgebung

Markus Weißensteiner, Geschäftsführer von KEB Automation Austria, erklärt, wie die Smart Factory durch vernetzte Daten und die offene Automatisierungsplattform NOA effizienter und transparenter wird. (Quelle: KEB Automation)

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Doch was das in der Praxis bedeutet und welche Chancen damit einhergehen, zeigt sich für KEB Automation vor allem in der Smart Factory.

„Die Smart Factory steht für eine intelligente und hochvernetzte Produktionsumgebung. Maschinen, Produkte oder Systeme kommunizieren in Echtzeit miteinander und sorgen für die Verschmelzung von Digitalisierung und Fertigung“, erklärt Markus Weißensteiner, Geschäftsführer von KEB Automation Austria. Starre Abläufe werden damit schrittweise durch dynamische, lernende Systeme ersetzt. Im Idealfall entsteht eine Fabrik, die sich selbst organisiert, Fehler frühzeitig erkennt und flexibel auf neue Anforderungen reagiert.

Das Zentrum dieses Ansatzes bilden Daten und die Fähigkeit, die Potenziale des Industrial Internet of Things (IIoT) nutzbar zu machen. Für KEB ist die Smart Factory deshalb weit mehr als ein klassischer Produktionsort: Sie ist ein digitales Ökosystem, das datenbasierte Entscheidungen ermöglicht, Prozesse optimiert und Innovationen beschleunigt.

Die größten Potenziale der intelligenten Vernetzung

Die Effizienz der Abläufe ist mehr denn je ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Durch die intelligente Vernetzung werden Produktionsprozesse transparent. Somit weiß jeder Akteur zu jedem Zeitpunkt, welche Abläufe in den eigenen Hallen stattfinden. Damit wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um die Planbarkeit zu optimieren und die Verschwendung von Ressourcen sowie Redundanzen im Prozess zu reduzieren. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern sorgt auch für eine höhere Flexibilität, was gerade im Bereich der Losgröße 1 oder bei Kleinserien von Vorteil ist.

„Durch die Analyse und Nutzung von Daten sind Produktionszeiten besser vorhersagbar, was zu einer größeren Liefertreue führen kann. Beschaffungsprozesse werden ebenso wie die Kosten für die Lagerhaltung optimiert und die Produktqualität bleibt in der automatisierten Fertigung auf einem konstant hohen Niveau“, so M. Weißensteiner.

Automatisierungsplattform unterstützt Anlagen- und Maschinenbauer

Für Anlagen- und Maschinenbauer positioniert sich KEB in diesem Umfeld als Anbieter eines durchgängigen Automatisierungsansatzes. Mit der Automatisierungsplattform NOA stellt das Unternehmen eine Toolbox bereit, mit der Anwender eigene Lösungen auf Basis offener Systeme gestalten können. Die Plattform ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ausgelegt, funktioniert hardwareunabhängig und lässt sich durch das Know-how des Anwenders oder die Integration von Drittanbietern erweitern. Mit NOA werden Daten innerhalb einer Smart Factory nutzbar, zum Beispiel in Form des Condition Monitoring. Auch überwacht das Tool Maschinen- und Prozessdaten automatisiert und kann durch Predictive Maintenance Stillstandszeiten der Maschinen reduzieren. Durch das integrierte Device- und Flottenmanagement werden sämtliche Geräte an einer Stelle zentral verwaltet und mit der Fernwartung wird eine Möglichkeit geschaffen, standortunabhängig auf Experten Know-how zurückzugreifen. Für die Visualisierung der Daten steht mit Helio ein HMI-Management-System zur Verfügung, das in NOA integriert werden kann.

„Unterm Strich kann man sagen: Wo Maschinen sind, da sind Daten. Wo Daten sind, da ist KEB“, fasst M. Weißensteiner zusammen.

Weitere Informationen zur Automatisierungsplattform NOA 

 

KEB Automation ist Partner der #WeLiveOpenAutomation-Kampagne

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