Insevis liefert sehr kompakte S7-Systeme mit integrierter Peripherie für Serienanwendungen (Quelle: Insevis)
Die S7-(Panel-)SPS von Insevis überzeugen durch kompakte Abmessungen. Prädestinierte Einsatzbereiche sind somit Seriengeräte mit geringem Bauraum und Erweiterungen mit Einzelanwendungen. „Dort sind unsere S7-Systeme seit Jahren häufig als nachträglich installiertes Betriebsdatenerfassungsgerät im Einsatz“, berichtet Insevis-Geschäftsführer Jörg Peters. Immer öfter kommen Retrofit-Projekte durch Betriebselektriker von Endkunden hinzu, die zur Instandhaltung und Erweiterung der eigenen Betriebsmittel die vorhandene, oft ältere Programmierumgebung bevorzugen. „Kleine Programmierarbeiten werden dann gerne noch mit dem Simatic-Manager ausgeführt“, sagt J. Peters.
„Vermehrt erhalten wir zudem Anfragen technologischer Marktführer“, führt er weiter aus. „Diese suchen für Serienanwendungen günstige, nachweislich stabile und ,von jedermann‘ programmierbare S7-Lösungen. Ihre bisherigen Geräte werden meist nur über Handbedienelemente gesteuert. Eine SPS ermöglicht jedoch eine präzisere Steuerung und komfortable Bedienung sowie eine direkte Integration in Leitsysteme – ein klarer Wettbewerbsvorteil.“
Die Features und Besonderheiten im Überblick
Insevis hat sich als 2nd Source für S7-Steuerungen und -Panels mit eigener Entwicklung und Fertigung in Deutschland etabliert. Die Insevis-S7-CPU bieten einen Siemens-S7-300-kompatiblen Befehlssatz und ergänzende eigene SFC für Sonderoperationen. Programmiert werden die CPU mit Siemens-Tools, wie TIA-Portal und Simatic-Manager, in AWL, KOP, FUP, S7-SCL oder S7-Graph als S7-315-2PNDP.
„Die 8 MB Ladespeicher und 1 MB Arbeitsspeicher sind bislang für die Anwenderprogramme mehr als ausreichend“, informiert J. Peters. Onboard sind zwei Ethernet-Schnittstellen, die getrennt oder als Switch betrieben werden können. Darauf lassen sich die Protokolle S7-Kommunikation Put/Get (zur Kommunikation mit Siemens-CPU und HMI), TCP, UDP, ISO-on-TCP und Modbus-TCP ausführen. Zusätzlich kann jede Insevis-S7-CPU als CANopen-Master bis zu 127 CAN-Slaves anbinden sowie über RS-232/485 via Modbus-RTU und freies Ascii mit externen Geräten wie Energiemessgeräten kommunizieren. Als weitere Schnittstellen sind Profinet und Profibus optional verfügbar. Dank Ratiodesign der Insevis-S7-CPU und Fixperipherie lassen sich passgenaue Lösungen realisieren. In jeder dieser kompakten Anwendungen stehen zwölf digitale Eingänge (konfigurierbar als 1 kHz/100 kHz Vor-/Rückwärtszähler, Frequenzmessung oder für 4-fach-Encoder-Signale) und zwölf weitere digitale E/A (bitweise umschaltbar, davon zwei Ausgänge als PWM uni- bzw. bidirektional konfigurierbar) zur Verfügung. Drei Analogkanäle können einzeln je als Ein- oder Ausgang verwendet und dazu für verschiedene Strom- und Spannungsnormsignale konfiguriert werden. Drei weitere Analogeingänge sind entweder für verschiedene Strom- und Spannungs-Normsignale oder für seltener verwendete Signale, wie von Dehnmessstreifen, PT100/1 000 oder Thermoelemente, vorgesehen. „Dabei bleibt die Peripherie immer über die Onboard-Schnittstellen dezentral erweiterbar, wenn Bedarf besteht“, sagt J. Peters und fügt schmunzelnd an: „Zumal die flexibel konfigurierbaren und perfekt auf die eigene Anwendung abgestimmten Peripheriebaugruppe wie von Insevis lassen sich ganze Gerätegruppen kompakt und wirtschaftlich realisieren.“ Insevis-Fertigung in Deutschland auch ,Sonderlocken‘ für Kunden bei kleinen Stückzahlen erlaubt. Mit so einer umfangreichen flexibel konfigurierbaren und perfekt auf die eigene Anwendung abgestimmten Peripheriebaugruppe wie von Insevis lassen sich ganze Gerätegruppen kompakt und wirtschaftlich realisieren.“
Durch die Integration der schnellen S7-Panels von Insevis mit Diagonalen von 4,3 Zoll bis 15,6 Zoll entstehen besonders kompakte S7-Systeme. Ferner unterstützen die Geräte Kunden mit einem 4-fach-VNC-Server für 1:1-Remote-Anzeigen, unbegrenzt vielen Sprachen, Bildbausteinen, Funktionsgrafen, einem umfangreichen Störmeldesystem, 64 Trendkanälen inklusive jeweils 655 000 Archivierungen und mit einer Rezepturverwaltung von bis zu 128 Rezepten mit je 256 Datensätzen aus je 256 Elementen. J. Peters hebt zusätzlich das Insevis-eigene Betriebssystem hervor: „Keine Virengefahr und langfristige Update-Sicherheit sind entscheidende Vorteile“. Die kostenlose Visualisierungssoftware VisuStage entspricht vom Handling Siemens-WinCC-flexible und WinCC-TIA mit Erleichterungen bei der Projektierung. „Bestehende WinCCTIA-Projekte können weitgehend automatisch in unser Insevis-Format konvertiert werden, Variablen werden samt Symbolik mit vier Mausklicks importiert“, erläutert er. „Eine Simulation der Visualisierung zusammen mit dem TIA-Projekt ist problemlos möglich. Auch die Anbindung an übergeordnete Cloudsysteme ist einfach realisierbar.“