IIoT-Gateway zur Cloudanbindung

Konfiguration der IIoT-Funktionen im Webkonfigurator gemäß RAMI 4.0

Konfiguration der IIoT-Funktionen im Webkonfigurator gemäß RAMI 4.0 (Quelle: Insevis)

Außerdem weist der Insevis-Geschäftsführer darauf hin, dass die hauseigenen Ingenieure durch ihre Expertise im Bereich der S7-Steuerungen und -Kommunikation ein besonders einfach zu konfigurierendes IIoT-Gateway entwickelt haben. „Der integrierte Webkonfigurator erlaubt dem Betreiber die Konfiguration im Browser ohne zusätzliche Software – genau wie in RAMI 4.0 (Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0) definiert“, sagt er.

Mit wenigen Klicks werden Daten mehrerer S7-Steuerungen aus der Maschinenebene per S7-Kommunikation über Put/Get bzw. aus anderen Feldgeräten via Modbus-TCP oder Modbus  RTU eingesammelt. Als OPC-UA-Server kann das Gateway selektierte Datenpunkte samt History übergeordneten IT-Systemen bereitstellen oder per MQTT-Client verschiedene Messages verbreiten bzw. sich dafür anmelden (publishing/ subscribing). „Eine Node-RED-Version ist ebenso integriert wie eine SHA-256-Verschlüsselung mit Zertifikats-Handling und openVPN. Somit lässt sich unser S7-IIoT-Gateway direkt an eine Kundencloud anbinden“, erklärt der Experte.

Dank Node-RED lassen sich spezifische Dienste konfigurieren sowie eine Webvisualisierung im Dashboard über Scripts realisieren. Anwender ohne Script-Kenntnisse nutzen wie gewohnt VisuStage. „Unsere neueste VisuStage-Version kann die ,herkömmlich‘ projektierten Visualisierungen per Kopfdruck in HTML5- und JavaScript-basierte Webvisualisierungen konvertieren. Diese werden im Webserver des Gateways gehostet und kann mit den projektierten Datenpunkten in den gewöhnlichen Browsern dargestellt werden“, gibt J. Peters weiter an. Darüber hinaus entspreche die Projektierung in VisuStage fast 1:1 der bisherigen, sodass sich dafür kein Kunde beim Handling  umstellen muss. „Unsere IIoT-fähigen S7-Edge-HMI verfügen ebenfalls über sämtliche vorgenannte Gateway-Funktionen, wie OPC UA, MQTT, Node-RED, VPN und Security. Gleiches gilt für die automatisch erstellte, der Panel-Visualisierung entsprechende Webvisualisierung“, fügt der langjährige Geschäftsführer an.

Fazit

Mit seinen Siemens-S7-kompatiblen Lösungen und ihren kundenfreundlichen Features trifft Insevis den Nerv der Zeit. „Unsere S7-Systeme erleben aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht nur für Retrofitlösungen zur Verlängerung der Lebensdauer der Anlagenlaufzeit eine Renaissance, sondern auch für neu entworfene Automatisierungsanbindung von Endgeräten bei Serienanwendungen. Durch unsere einfach handhab- und konfigurierbaren Gateways wird die Anbindung an die IT-Ebene zudem zum Kinderspiel“, fasst J. Peters abschließend erfreut zusammen.

www.insevis.de

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