Verlässlicher Lieferant in der Beschaffungskrise

Die Insevis-Lösungen im Detail (v. l.): Panel + S7-CPU + Peripherie als kompakte Einheit, reines anel-HMI für S7-CPU (über Put/Get) und S7-CPU (erweiterbar mit On-Board-Peripherie (Quelle: Insevis)
Technisch gesehen, ist demnach eine Umstellung der S7-300-Steuerungen auf Insevis-S7-SPS einfach möglich. „Vielleicht ist Insevis erst jetzt – nach der Siemens-Produktabkündigung oder in Verbindung mit teils drastischen Lieferverzögerungen bei einigen Anwendern – als Lösung ins Gespräch gekommen“, stellt J. Peters als Frage in den Raum. Als Elektronikhersteller habe sich sein Unternehmen zwar mit den gleichen Lieferproblemen elektronischer Bauteile wie alle anderen konfrontiert gesehen, „allerdings konnten wir unsere Kunden über die gesamte Zeit hinweg regulär beliefern“, berichtet er. Durch die Fertigung in Deutschland hatte sich das Unternehmen bereits vor den Lieferengpässen ein schlankes und effizientes PPS (Produkt-Planungs- und Steuerungssystem) aufgebaut. „Somit konnten wir während diverser Verknappungen schneller als andere reagieren. Wir disponierten verfügbare Ressourcen schnell auf dringender erforderliche Baugruppen um und eröffneten für nicht verfügbare Ressourcen schnelle Beschaffungswege über qualifizierte Broker. Wenn nichts mehr ging, wurden verfügbare Alternativbauteile in Rekordzeit von den eigenen Entwicklern qualifiziert, in Mustern getestet und validiert“, erzählt er weiter. Und genau diese eingespielte Zusammenarbeit von Fertigung, Beschaffung und Entwicklung beherrsche Insevis mit seiner lokalen deutschen Entwicklung und Fertigung perfekt. „Dadurch konnten wir in den letzten turbulenten Monaten nicht nur unsere Bestandskunden innerhalb verbindlicher Lieferzeiten versorgen, sondern auch viele Neukunden gewinnen“, freut sich der Geschäftsführer. Egal, ob Absicherung existenziell notwendiger Lieferverträge oder einfach „nur“, um deren eigene Umsatzerweiterung anstelle von nicht lieferfähigen Mitbewerbern. „Unsere einfach und risikolos zu integrierende S7-Alternative ist nun Teil der Zukunftssicherung dieser Unternehmen“, fügt er an.
Resümee
Wer also nach den Erfahrungen der letzten Zeit die notwendige Erhaltung seiner eigenen Lieferfähigkeit systematisch angeht, ist mit Insevis als 2nd Source für S7-Automatisierungstechnik dank der Weiternutzung von Siemens-Programmierumgebungen schnell am Ziel. „Aufgrund der lokalen Fertigung in Deutschland haben unsere Produkte noch einen langen Produktlebenszyklus. Daraus resultiert nachweislich eine sichere Belieferung in Krisenzeiten. Zudem unterstützen wir unsere Kunden mit einem schnellen, unkomplizierten Technikerservice bei Fragen rund um die Umstellung und Inbetriebnahme. In einem Testprojekt können sich Interessierte rechtzeitig mit der Insevis-Technik befassen, um bei der nächsten Krise schnell und zielgerichtet handeln zu können“, schließt J. Peters seine Ausführungen.