PlastiVation treibt Produktinnovationen voran und passt bestehende Lösungen an die Bedürfnisse europäischer Kunden an.

PlastiVation treibt Produktinnovationen voran und passt bestehende Lösungen an die Bedürfnisse europäischer Kunden an. (Quelle: Keba)

Die PlastiVation Machinery GmbH wurde 2021 als deutsche Tochter der Tederic Machinery Co., Ltd. gegründet. Das Unternehmen hat sich in kurzer Zeit vom Start-up und Vertriebsagenten zu einem anerkannten Komplettlösungsanbieter im europäischen Markt entwickelt. Daneben fungiert PlastiVation als europäische Forschungs- und Entwicklungszentrale von Tederic. Zum Portfolio gehören energieeffiziente und zuverlässige Spritzgießmaschinen der Tederic „NEO series“ sowie schlüsselfertige Produktionszellen, die Roboter und Peripheriegeräte integrieren. Als Teil des globalen Tederic-Entwicklungsteams trägt PlastiVation dazu bei, Innovationen voranzutreiben und Lösungen speziell an die Anforderungen europäischer Kunden anzupassen.

Keba Industrial Automation agiert dabei als strategischer Technologiepartner und liefert mit dem KePlast-Steuerungssystem die Automatisierungsbasis für die Tederic-Spritzgießmaschinen. Seit der Gründung unterstützt Keba PlastiVation zudem mit Lösungen in den Bereichen Regelungstechnik, Digitalisierung und Schnittstellenintegration, zum Beispiel OPC UA und Euromap 82.

„In Europa stehen wir vor wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen und die Marktlage ist für Spritzgießmaschinenhersteller aktuell nicht einfach“, sagt Dr. Daniel Ammer, Vice President R&D bei PlastiVation. „Mit unserem starken Fokus auf Kundenservice und digitale Tools sind wir auf einem guten Weg. Kebas starker Name in der Branche und vertraute Lösungen für Maschinenbediener sind ein klarer Vorteil für uns.“ Auch Günther Weilguny, Head of Automation Plastics bei Keba, unterstreicht die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit: „Was uns verbindet, ist die Neugier auf Technologie und der Dialog auf Augenhöhe – auf beiden Seiten. Wir denken vom Pain-Point des Kunden aus hin zur Lösung.“

Vertrauen in digitale Tools aufbauen

Für PlastiVation ist es wichtig, nicht nur reiner Maschinenlieferant zu sein, sondern als kundenorientierter Lösungsbegleiter über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen zu agieren. Das Leistungsangebot reicht von der Installation und Schulungen bis hin zu kontinuierlichem Support, der deutlich über die Lieferung hinausgeht. Die Entwicklungen am Markt sowie Trends, wie Homeoffice und international vernetzte Teams, machten deutlich, dass neue, flexible Servicemodelle erforderlich sind. Daraus entstand ein Ansatz, der auf digitale Lösungen, CRA-konforme Prozesse und Echtzeitunterstützung setzt, um eine hohe Verfügbarkeit und maximale Produktivität der Maschinen sicherzustellen. „Persönlicher Kontakt ist im Verkaufs- und Aftersales-Prozess wichtig, aber wenn eine Maschine aus irgendeinem Grund stoppt und Unterstützung benötigt, zählt jede Minute. Genau in dieser Situation sind wir für Kunden persönlich erreichbar“, bekräftigt Dr. D. Ammer.

Als wichtigste To-dos hat sich das Unternehmen deshalb gesetzt: Stillstände vermeiden, Servicezeiten verkürzen und die Verfügbarkeit technischer Experten optimieren. Dabei lag ein besonderer Fokus darauf, die damit verbundenen Kosten so gering wie möglich zu halten. Denn je nach Anzahl der Techniker, Reiseziel und Produktionsbedarf schwanken diese stark und können schnell von einigen Tausend bis zu Zehntausenden Euro pro Tag steigen.

Eine der größten Hürden war jedoch, Vertrauen in digitale Tools aufzubauen – insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Cybersicherheit. „Viele Kunden haben erlebt, dass neue Technologien nicht immer halten, was sie versprechen. Sobald jedoch sichtbar wird, dass eine Lösung sicher und einwandfrei läuft, steigt die Nachfrage nach Skalierbarkeit,“ schildert Dr. Maximilian Wank, Lead Digital Solutions Architect bei PlastiVation, seine Erfahrung. „Dafür freut uns jede Installation besonders, da sie uns das wertvolle Feedback gibt, dass wir als Maschinenlieferant und Partner eine verlässliche und sichere Wahl sind. Das ist ein großer Vertrauensbeweis“, ergänzt Dr. D. Ammer.

Und so führte der Weg zur Lösung von Keba: „Da wir Keba-Steuerungen verwenden, eine benutzerfreundliche und schnell implementierbare Lösung benötigten und offen für die Integration zukünftiger Keba-Funktionen bleiben möchten, hat sich Keba-ServiceNet als die beste Option für uns herauskristallisiert“, erzählt Dr. D. Ammer.

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