Das Weidmüller-IO-Link-Portfolio "vom Sensor bis in die Cloud"

Weidmüller zeigt sein "IO-Link-Portfolio vom Sensor bis in die Cloud" am 20. Juni auf dem IO-Link Forum in Esslingen. (Quelle: Weidmüller)

Der IO-Link-Kommunikationsstandard zeichnet sich unter anderem durch seine einfache und kostengünstige Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung aus. Dank dieser hat er sich bereits viele neue Anwendungsmöglichkeiten in der Automatisierung erschlossen. Dem Endanwender bietet der Markt eine Vielzahl innovativer IO-Link-Produkte, mit denen sich verschiedene Sensor- und Steuerungsfunktionen sowie Parametrier- und Diagnosemöglichkeiten umsetzen lassen. IO-Link Safety und IO-Link Wireless ergänzen die herkömmliche IO-Link-Übertragungstechnik. IO-Link ermöglicht eine durchgängige Kommunikation vom Sensor bis in die Cloud und liefert damit die Grundlage für Industrie-4.0-Konzepte.

Welche Vorteile und welchen Mehrwert Anwender von IO-Link haben, wie diese Punkt-zu-Punkt-Technologie sie bei ihren Applikationen unterstützen kann, welche Produkte am Markt erhältlich sind und wie sie zu einer kostengünstigen Umsetzung kommen und auch selbst Hand anlegen können, all das können Teilnehmende des IO-Link Forum am 20. Juni in Esslingen live erfahren. Auf der Microfair präsentieren die 25 Aussteller ihre IO-Link-Kompetenz.

IO-Link-Portfolio vom Sensor bis in die Cloud

Auch Weidmüller stellt seine IO-Link-fähigen Produkte vor. Auf dem IO-Link Forum können sich Interessenten mit Experten des Technologieunternehmens über maßgeschneiderte Lösungen für den eigenen Anwendungsfall austauschen.

"Das umfangreiche IO-Link-Portfolio von Weidmüller ermöglicht die Übertragung von Sensordaten sowohl in die Cloud als auch auf spezifische Kundenlösungen wie On-Premises-Systeme", geben die Experten im Vorfeld an. Dabei bildet der u-remote IP20 IO-Link Master den Ausgangspunkt für die Datenerfassung, indem er die Daten in das Feldbus- oder Ethernet-Netzwerk des Anwenders bringt. "Dieser Master verfügt über vier separate IO-Link-Kanäle mit jeweils einem zusätzlichen Digitaleingang, was dem Anwender zusätzliche Flexibilität bietet, genauso wie der austauschbare Feldbuskoppler. So werden beispielsweise die Protokolle Profinet, Ethernet/IP, Ethercat oder Modbus-TCP abgedeckt. Insgesamt unterstützt das Remote-IO-System u-remote elf Protokolle", wird weiter berichtet. 

Mit dem frei verfügbaren, webbasierten u-mation-Konfigurator können Anwender ihre IO-Link-Geräte einfach und sicher an den IO-Link-Master anschließen und konfigurieren. Das Schaltnetzteil PROtop und die elektronische Lastüberwachung TOPguard dienen zur Versorgung und Absicherung der Anlage. "Durch das Kommunikationsmodul PRO COM können auch sie an den IO-Link-Master angeschlossen werden und machen so die Vorteile von IO-Link, wie Online-Konfiguration, Statusabruf und Diagnosen, nutzbar", so die Experten. 
 
Die erfassten Daten können über die Steuerungen der Familie u-control weiter verarbeitet werden. Das Linux-basierte Betriebssystem u-OS stellt die Daten dort bereit, wo sie benötigt werden. Neben einer Feldbusanbindung geschieht das über IoT-Schnittstellen, wie MQTT, UPC UA oder Node-RED. 

Weidmüller (ih)

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