Security und Offenheit Hand in Hand

Die PFC Controller der zweiten Generation nutzen die Docker-Technologie (Quelle: Wago)
„Wir waren einer der ersten namhaften Automatisierungsunternehmen, die auf ein Open-Source-Linux gesetzt haben“, weiß Dr. T. Holm zu berichten. Inzwischen setzen laut dem Manager zwar einige Anbieter auf Linux als Echtzeitbetriebssystem: „Sie verspielen aber dieses Pfund, weil sie mit proprietären Schnittstellen die gewonnene Offenheit wieder stark einschränken. Auch hier heißt es also, die Offenheit einfach zu gestalten, dem Anwender die Möglichkeit geben, verschiedene Lösungsbestandteile miteinander zu kombinieren.“ Diese Bestandteile stammen von Wago, zum Beispiel die Security (Firewall, VPN, IPSec, …), sie können aber auch aus der Open Source Community kommen, wie Github.
„Die Verwendung von Linux ermöglichte uns früh, auch Security-Features, wie sie aus der IT bekannt sind, auf die Geräte zu bringen“, unterstreicht Dr. T. Holm. Wago ist unter anderem im Bereich der Energieautomation aktiv. Hier sind kritische Infrastrukturen im Einsatz – Stichwort Kritis. Die Anforderungen an die Cyber-Security sind dementsprechend sehr hoch. Da die Wago-Controller PFC diese Anforderungen erfüllen, kommen sie in diesem Bereich zunehmend zum Einsatz.
„Die Security lässt sich einfach über Webdienste einstellen“, setzt R. Schmutte fort. „Offenheit und Security widersprechen sich nicht.“ Zusätzlich profitieren die Wago-Lösungen von der Open-Source-Community, die schnell auf Sicherheitslücken reagiert und diese schließt. „Wir müssen nicht auf ein Update-Zyklus eines IT-Anbieters warten“, bekräftigt er.