Zwischenbilanz und Ausblick

Abbildung von Automation Expert

Bei seinem softwarebasierten industriellen Automatisierungssystem EcoStruxure Automation Expert folgt Schneider Electric dem objektorientierten Ansatz. (Quelle:

Seit rund einem Jahr ist J. Bethune nun in der Position als Vice President Industrial and Process Automation DACH bei Schneider Electric tätig. Als Zwischenbilanz zieht sie: „Ich denke, wir konnten unsere Bekanntheit in der DACH-Region im letzten Jahr noch einmal deutlich steigern. Mehr noch: Wir haben große Anerkennung für unsere Leistungen – gerade im Bereich Effizienz und Nachhaltigkeit – erreicht. Diesen Weg wollen wir weiter ausbauen.“ Zudem freut es sie, dass es Schneider Electric im Schulterschluss mit den Partnern der UAO gelungen sei, mehr Konsens beim Thema einer offenen und herstellerunabhängigen Automatisierung zu schaffen. Als einen Next Step, der ihr auch persönlich wichtig ist, nennt sie das Thema industrielle Intelligenz. „Also das weitere Zusammenwachsen von IT und OT über sämtliche Unternehmensbereiche hinweg und dann damit verbunden auch der Einsatz einer speziell auf die Anforderungen der Industrie trainierten künstlichen Intelligenz.“

Ein weiteres Thema, das aus Sicht von J. Bethune auch in Zukunft noch von größter Relevanz sein wird, ist der Umgang mit Energie. Neben der Energieeffizienz geht es dabei auch um die bessere Einbindung von erneuerbaren Energiequellen: „Eine unserer ganz großen Stärken bei Schneider Electric liegt in der Digitalisierung der Energieverteilung. Und die ist heute wichtiger denn je. Nur wenn Erzeuger, Verbraucher und Speichermedien digital vernetzt sind und Daten austauschen können, ist es möglich, erneuerbare Energieträger – die nunmal schwankend erzeugen – so in das Netz einzubinden, dass wir eine stabile und zuverlässige Stromversorgung für die Industrie gewährleisten können. Ohne digitale Netze ist also keine Energiewende möglich.“

Innovative Mittelständler im Fokus

Angesicht der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland, steht eine Aufgabe allerdings an erster Stelle: „Wir möchten mit unseren Technologien gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen in die Lage versetzen, den Weg in eine effiziente und nachhaltige Zukunft erfolgreich zu gehen.  Wir haben unglaublich viele Weltmarktführer für bestimmte Segmente, Nischen, Industriezweige in Deutschland. Und diese dürfen wir auf gar keinen Fall verlieren. Wir müssen sie unterstützen, weiterhin am technologischen Fortschritt teilzuhaben. Deshalb ist es uns wichtig, Lösungen zu entwickeln, die auch von einer kleinen IT-Mannschaft implementiert und gepflegt werden können – für die man eben keine 20-köpfige IT- Abteilung braucht.“ Denn ihr ist bewusst: „Maschinenbauer haben meist ein oder zwei IT-Mitarbeiter. Und sie wollen wir in die Lage versetzen, softwaredefiniert ihre Anlagen zu planen, zu designen und zu engineeren. Das sehen wir in der aktuellen
Situation als einen der wichtigsten Next Steps an“, schließt J. Bethune ihre Ausführungen.

We Live Open Automation Podcast

Parallel zum Interview ist im Rahmen der #WeLiveOpenAutomation-Kampagne auch ein Podcast mit Anahita Sadjjadi, Business Development Manager für EcoStruxure Automation Expert, und Felix Kranert, Head of Offer Marketing bei Schneider Electric, entstanden. Hören Sie gerne einmal rein – es lohnt sich.

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